Kleine Tiere im Bad loswerden

Auch im Bad, einem Ort, an dem die meisten Menschen sich schnell ekeln und verletzlich fühlen, kann von verschiedenen Käferarten ein Befall ausgehen. Das warm-feuchte Klima, die höhere Luftfeuchtigkeit und die vielen Stoffe in getragener Kleidung, nassen Handtüchern, Körperflüssig­keiten usw. macht das Badezimmer zu einem überaus beliebten Habitat bei Insekten und Schädlin­gen. Es gibt hier tatsächlich eine größere Zahl an möglichen verschiedenen Tieren, darunter Asseln, Nagekäfer, Sil­berfische, Milben und viele Weitere.

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Ungewaschene Kleidung kann Asseln und Schädlinge anlocken


Kleine Insekten im Bad – Welche können das sein?

Selbst komplett gepflegte und regelmäßig gesäuberte Bäder werden mitunter Opfer von dem Befall durch kleine Tiere, die über verschiedene Möglichkeiten verfügen, um in ihr bevorzugtes Habitat zu gelangen.

Dies kann auch geschehen, wenn sich über den Tag Tiere an den Kleidungsstücken festbeißen und somit ins Bad mitgetragen werden oder diese oder ihre nicht immer erkennbaren Eier aus dem Fitnessstudio, Schwimmbad, dem Urlaub oder anderen Orten mit ins heimische Bad einschleppt. Solcherart Befall kann sich unter optimalen Bedingungen für die Tiere schnell zu einem großen Aufkommen dieser ausweiten, mit je nach Art unerwünschten bis gefährlichen Nebenwirkungen.

Die häufigsten Vertreter von Insekten im Bad sind:

  • Silberfische
  • Kakerlaken / Schaben
  • Milben
  • Asseln
  • Kleidermotten
  • Staubläuse
  • Messingkäfer

Gegen alle diese Tiere hilft zwar eine gute Prävention – aufgrund der oben genannten Probleme kann es jedoch keine 100% Sicherheit geben, sodass man auch im Ernstfall nicht verzagen, sondern handeln sollte, um weitere Kontaminationen zu vermeiden. Auch kann ein Auftreten auf hygienische Probleme hinweisen, die man ernst nehmen sollte, denn eine solche lockt die Tiere geradezu an, da sie dort viel Nahrung finden.

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Kleine braune Käfer im Bad

Spricht man von kleinen braunen Käfern im Bad, kommen mehrere der oben genannten, unerwünschten Besucher in Frage. Stellenweise treten sie sogar zeitgleich auf. Tatsächlich verfügen die meisten der genannten Tierarten über einen braunen Chitinpanzer oder sind bräunlich gefärbt, daher sollte man sich ein näher Exemplar ansehen, um die richtigen Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Echter Käferbefall geht im Bad meistens von sogenannten Messingkäfern ( lat. Niptus hololeucus) aus, einer echten Nagekäferart. Diese vor allem in Altbau sowie Fachwerkhäusern vorkommende Tierart ist ein großer Fan von hoher Luftfeuchtigkeit und warmen Gefilden, wie sie in Bädern auftreten. Zwar sind sie nicht gefährlich, können aber bei manchen Menschen Allergien auslösen.

Die braun-rötlichen Tiere verdanken ihrer Färbung ihren Namen, die tatsächlich an Messing erinnert. Durch ihr Abdomen ähneln sie Spinnen, sind aber im Gegensatz zu diesen flugfähig und werden lediglich 5mm groß. Sie meiden Menschen, wenn möglich und bevorzugen Dämmstoffe sowie feuchte und getragene Kleidung.

Um die Biester zu bekämpfen, sollte man die betroffene Wäsche bei mindestens 60 Grad waschen und alle Textilien im Badezimmer, in denen sie sich verstecken könnten, vorsorglich mit. Zumeist gelangen sie durch Risse im Putz und in der Dämmung in Badezimmer, die man bei Auffinden verschließen sollte. Im Anschluss sollte man das Bad gründlich durch Heizen, um die hohe Luftfeuchtigkeit im Bad zu entfernen.


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Silberfische – eine Plage der Bäder

Die höchste Kontamination tritt durch den Befall durch Silberfische (lat. Lepisma saccharina) auf, die schnell im heimischen Bad ausbreiten können. Die größte Ausbreitung erfahren die Insekten in Badezimmern 25 und 30 Grad. Wird in diesem Badezimmer zudem noch unregelmäßig oder gar nicht gelüftet, gedeihen die kleinen Tiere und vermehren sich rapide. Am liebsten fressen sie Hautschuppen, Baumwolle, Klebemittel und Haare.

  • Silberfische verfügen über keinen Flügel, aber einen stromlinienförmigen Körper mit silbergrauer Färbung.
  • Ohne ihre Fühler sind die circa einen Zentimeter groß und bewegen sich mit ihren sechs Beinen über den Boden, den sie mit zwei vorderen Tatfühlern abtasten.
  • An ihrem Schwanzende befinden sich drei Fortsätze, die sie hinter herziehen.
  • Um Silberfische zu bekämpfen, ist es ratsam, zunächst kräftig das Bad zu lüften und kalte Luft einfließen zu lassen.
  • Auch die Feuchtigkeit sollte im Anschluss reduziert und niedrig gehalten werden.
  • Man kann sie jedoch mit einfachen Hausmitteln selbst einfangen und entsorgen.

Dazu reicht es, eine halbierte Kartoffel auszulegen, die sie anzieht. Natürlich kann man auch den Staubsauger nutzen. Um erneuten Befall zu vermeiden, sollte man nach offenen Fugen suchen und schließen sowie mit Zitrone und Lavendelöl die Biester vertreiben.

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Verschiedene Schädlinge nisten sich im Bad ein


Die richtige Vorsorge schützt vor Befall kleiner Tiere

Man ist den Biestern nicht schutzlos ausgeliefert, sondern kann sich vorbeugend betätigen, um eine Kontamination zu minimieren. Dazu zählt in erster Linie ausreichendes und regelmäßiges Lüften, gerade nach einem Bad oder einer Dusche, um die Luft nicht zu feucht werden zu lassen.

Nasse Stellen sollte man trocknen und auch Badetücher oder dreckige Kleidung sofort zur Waschmaschine bringen, anstatt sie dort liegenzulassen. Verzichten sollte man auch auf das Aushängen von Tüchern im Bad, da dieses Vorgehen dort ebenfalls nicht unwesentlich die Luft befeuchtet. Zuletzt ist es wichtig, wenn man Risse in der Wand oder den Fugen entdeckt, diese zügig zu schließen, um das Eindringen unerwünschter Besucher zu unterbinden.

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Kakerlaken und Schaben im Bad bekämpfen

Bäder ziehen nicht nur kleine Tiere an, sondern auch etwas größere Exemplare wie Schaben und Kakerlaken. Diese braunen Tiere genießen das feuchte Klima im Bad und sind wahre Allesfresser, die sogar Verpackung und Seife anknabbern. Kakerlaken sind Krankheitsherde und sollten daher schnellstmöglich beseitigt werden.

Die in Deutschland heimischen Kakerlaken und Schaben teilen sich in viele Arten auf, von denen manche flugfähig sind, andere hingegen nicht. Sie verfügen über eine (dunkel)braune Färbung, werden bis zu 7 Zentimetern lang und besitzen einen deutlich erkennbaren Chitinpanzer auf dem Rücken. Mit ihren zwei langen Fühlern tasten sie den Boden vor sich ab. Die Insekten sind nachtaktiv und meiden in der Regel das Licht. Beim Fressen gehen sie wenig subtil vor und knabbern alles an, was sie erhaschen können.

Gegen Kakerlaken und Schaben vorzugehen, ist bei aller Widerstandskraft der Biester nicht zu schwer, denn sie lassen sich von einer Vielzahl an Hausmitteln wie Essig mit Pfeffer vertreiben. Solcherart markierte Bereiche werden von ihnen gemieden. Auch eine Falle aus Zucker-Natron tötet sie effektiv. Sehr anfällig reagieren sie auch auf Borax, was ihnen das Wasser entzieht und sie so austrocknen lässt.