Grasmilben beim Hund

Neben Zecken und Flöhen zählen Grasmilben zu den lästigsten Parasiten, die einen Hund befallen können. Gerade in den Sommermonaten befinden sich abertausende Milben in den Wiesen. Auch auf den Pflanzen fühlen sie sich Zuhause und warten auf einen Wirt, auf den sie sich fallen lassen können. Hunde sind dafür gern gesehen. Sie spielen und toben auf den Wiesen und haben im Null-Komma-Nichts Grasmilben. Die kleinen Plagegeister lassen sich nur an besonderen Stellen nieder. Die Innenseite der Oberschenkel, zwischen den Pfoten, in der Nase oder im Inneren des Ohres fühlen sie sich wohl. Wissenswertes rund um das Thema Grasmilben beim Hund.

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Grasmilben beim Hund erkennen und bekämpfen


Milbenbefall beim Hund erkennen

Die ersten Anzeichen für einen Grasmilbenbefall sind kahle Stellen. Auf einmal hat der Hund an vielen Stellen kahle Stellen, das Fell ist weg. Zudem wirkt die Haut an diesen Stellen sehr trocken und sieht teilweise recht schuppig aus.

  • Ein weiteres Anzeichen ist eine gelb-orangene Verunreinigung, die sich auf der Haut befindet.
  • Dazu kommt ein ständiges Kopfschütteln und ein vermehrtes Kratzen.
  • Sollte diese Anzeichen vorhanden sein, ist es ratsam unbedingt einen Tierarzt aufzusuchen. Er kennt Grasmilbenbefall und kann die Diagnose mit 100%-iger Sicherheit stellen.

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Folgen von Grasmilben beim Hund

Wird der Grasmilbenbefall nicht rechtzeitig erkannt, können schwerwiegende Folgen für den Vierbeiner auftreten. Eine weit verbreitete Folge sind Entzündungen. Durch das ständige Kratzen entstehen mit der Zeit Wunden, die Krusten bilden. Die Wunden werden immer wieder neu aufgekratzt und Schmutz kann eindringen. Dadurch entstehen Entzündungen, die schwerwiegend sein können.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Grasmilben

  • Regelmäßiges Rasenmähen des eigenen Gartens
  • Frühling und Herbst hohe Gräser vermeiden
  • nach dem Spaziergang gründlich reinigen
  • Schlafplatz des Hundes regelmäßig waschen

Haben die Grasmilben zugeschlagen bleibt nur die Möglichkeit, den Juckreiz zu lindern. Dazu gibt es einige Tipps. Die betroffenen Stellen können mit einer Betaisodona Lösung behandelt werden. Auf die Stellen tupfen und die Larven sterben ab. Auf eine Alkohollösung sollte verzichtet werden.Außerdem sollte der Hund mit einem anti-parasitären Shampoo gewaschen werden. Damit er sich die Pfoten nicht blutig beißt, kann eine Babysocke helfen, damit er nicht an die Stellen kommt.

Homöopathie Mittel gegen Grasmilben beim Hund

Viele Hersteller für Tierprodukte haben Präparate, die auch gegen Grasmilben helfen. Vorteil der homöopathischen Mittel ist, das sie keinerlei Nebenwirkungen haben und den Hund nicht stören. Zu den bekanntesten Mitteln gehören


Grasmilben-Spray

Milbenspray eignet sich gut als Bekämpfungsmaßnahme. So zum Beispiel das Anti-Forte Grasmilben-EX Spray. Es ist für junge und ältere Hunde geeignet. Gerade bei warmen Wetter ist der Befall von Grasmilben sehr hoch. Mit dem Spray kann der Hund vor dem Spaziergang problemlos eingesprüht werden. Das Mittel arbeitet ohne Giftstoffe und stört den Organismus des Hundes nicht. Auch bei einem Befall ist das Spray gut geeignet.

Durch Lavendelöl und Nachtkerzenöl wird die Haut beruhigt. Der Juckreiz lässt nach. Das AntiForte Spray muss bei einem Befall täglich auf die betroffenen Hautstellen gesprüht werden. Vor dem Spaziergang zusätzlich alle empfindlichen Stellen einsprühen, dazu gehören Latz, Bauch, Pfoten, Ohren, Achsel und Leiste.

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Anti Grasmilben Shampoo

Anti-Forte bietet verschiedene Shampoos an, die für Welpen und Hunde im gehobenen Alter geeignet sind. Sie können den Juckreiz lindern, der Auftritt, wenn Grasmilben den Hund beißen. Das AntiForte Shampoo mit Kokosöl-Extrakt und Aloe Vera pflegt nicht nur die Haut, sondern ist zudem ph-neutral. Die angegriffene Hundehaut wird durch die natürlichen Inhaltsstoffe sanft behandelt und der Juckreiz verschwindet. Das Shampoo wird gründlich ins Fell einmassiert bis Schaum entsteht. Ein paar Minuten einwirken lassen und ausspülen. Ideal ist warmes Wasser. Die natürliche Hautbalance bleibt vorhanden und der Juckreiz wird auf natürliche Weise bekämpft.

Kontakt-Antiparasitikum

Das Frontline-Spray zum Beispiel ist ein Kontakt-Antiparasitikum für Hunde. Enthalten ist der Wirkstoff Fipronil. Dieser Wirkstoff greift bei Aufnahme sofort das Nervensystem der Grasmilbe an und sorgt für eine Dauererregung. Dadurch stirbt der Parasit. Das Frontline-Spray kann bei allen Hunden angewendet werden, auch bei Welpen oder bei trächtigen Weibchen. Das Mittel ist nur für den Parasiten schädlich. Die einfache Handhabung spricht ebenfalls für sich. Einfach vor dem Spaziergang einsprühen und der Hund ist geschützt.

Sind Grasmilben auf Menschen übertragbar?

Grasmilben können auch Menschen befallen. Sie suchen sich immer einen neuen Wirt, dessen Körperflüssigkeiten sie als Nahrungsquelle nehmen. Sie sitzen in hohen Gräsern und lassen sich fallen, wenn ein potentieller Wirt vorbeikommt. Sie können auch von Hunde auf Menschen übergehen.Vorbeugende Maßnahmen sind

  • hohe Schuhe
  • ungeschnittene Wiesen vermeiden
  • lange Hosen tragen
  • duschen nach der Gartenarbeit

Hausmittel gegen Grasmilben bei Hunden

Immer wieder werden altbekannte Hausmittel als Möglichkeit angeboten, Grasmilben vorzubeugen oder ihnen Einhalt zu gebieten. Hausmittel sind mit Sicherheit eine gute Methode, aber Medikamente, die speziell auf den Hund abgestimmt sind, helfen besser.

Kokosöl: Kokosöl ist ein natürlicher Stoff, der dank seiner besonderen Zusammensetzung auch vor einem Parasitenbefall schützen kann. Zudem können befallene Stellen mit Kokosöl behandelt werden. In Kokosöl befindet sich Laurinsäure, die für Menschen, Hunde und Katzen nicht wahrnehmbar ist, aber von Insekten sofort bemerkt wird.

Vor einem Befall kann das Kokosöl durch die Laurinsäure dafür sorgen, dass die Insekten das Weite suchen. Ist ein Befall vorhanden, dann sorgt das Kokosöl für das Abtöten. Durch die Inhaltsstoffe wird der Nachwuchs der Grasmilbe getötet. Nachkommen werden auch durch die antimikrobielle Wirkung abgetötet. Zur Behandlung der Umgebung gibt es spezielle Reiniger, die mit Kokosöl befüllt sind.

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Schwarzkümmelöl: Seit „Jugend forscht“ wird Schwarzkümmelöl immer häufiger zur Anwendung gegen Grasmilben eingesetzt. Schwarzkümmelöl kann als Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden. Kleine und große Hunde können täglich ein paar Tropfen des Öls einnehmen, damit der Schutz vor Grasmilben gesichert ist. Bevor ein Spaziergang ansteht, können ein paar Tropfen verteilt im Fell dafür sorgen, dass die Grasmilben den Hund nicht befallen.