Ameisenbiss und Ameisenstich erkennen

Ameisen sind nützliche Tiere bzw. Insekten. Der Mensch kennt sie aus der Natur, die in Wäldern oder sogar in der Nähe der eigenen Wohnung oder am Haus vorkommen. Ameisen leben in sogenannten Kolonien. Sie kommen in unterschiedlichen Größen vor. Es gibt auch Arten, die beißen können. Was tun bei einem Ameisenbiss bzw. Ameisenstich und wie erkennen?

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Ameisenstiche können gefährlich werden


Wissenswertes über Ameisen

Die Ameisen in tropischen oder heißen Regionen können manchmal bis zu 2cm groß werden. Gartenameisen in Deutschland sind zwischen 3-6 mm groß. Im Wald können sie bis zu einer Größe von 11mm vorkommen.

Insgesamt sind bisher 13.000 Arten definiert. In Europa gibt es 200 unterschiedliche Ameisenarten. Sie bauen sich entweder unterirdisch eine Bleibe oder konstruieren Haufen bzw. Häufchen, die überirdisch liegen und ebenso viele Gänge und kleine Einbuchtungen besitzen.

Dort können sie verweilen, ihre Nahrung sammeln und die Königin ihre Eier legen. Sie ernähren sich von vielfältigen Dingen. Sie sind organischen Ursprungs, wie beispielsweise Blätter, andere tote Insekten oder auch Lebensmittel.

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Ameisenbiss  erkennen und behandeln

Neben den nützlichen Attributen für die Umwelt können Ameisen gleichfalls unangenehm werden. Damit soll nicht in erster Linie ein großer Befall oder die Wanderlinien der Ameisen gemeint sein, sondern der Ameisenstich.

Denn Ameisen können stechen, wenn der Mensch dem Ameisenbau sehr nahekommt und für sie bedrohlich erscheint. Es ist als natürliche Abwehrreaktion zu verstehen. Dieser Stich kann sehr wehtun. Woran erkennt allerdings der Leidende einen Ameisenstich wirklich? Folgende Symptome treten nach einen Ameisenstich auf:

  • Schmerzen, wie brennen oder jucken.
  • Rötliche Schwellung bzw. Quaddeln an und um die Einstichstelle.
  • Eiterbildung an der Einstichstelle lässt sich erkennen.
  • Allergische Reaktionen treten auf der Haut auf.

Häufigste Reaktion bei einem Ameisenbiss: die Schwellung. Die Ursachen sind das bei dem Biss austretende Sekret der Ameisen, welches zu jenen Reaktionen führt. Die häufigste Reaktion ist dabei die Schwellung an der Einstichstelle. Sie tritt regelmäßig auf. Danach, wenn der Stich intensiver ist, kann die Eiterbildung als zweithäufigste Erscheinung auftreten.

Sind Ameisenstiche gefährlich?

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Es gibt viele Arten Ameisen zu vertreiben

In der Regel sind die Stiche der heimischen Ameisen nicht gefährlich. Zwar können die oben genannten Reaktionen auftreten, aber sie sind behandelbar. Lediglich bei exotischen Ameisen und einer vermehrten Stecherei kann es gefährlich werden.

Wenn allerdings die Personen grundsätzlich eine Allergie haben, die ähnlich einem Bienen- oder Wespenstich gleicht, kann die Folge bzw. die Überreaktion gefährlich werden. Eine antiallergische Therapie durch einen Arzt mit entsprechenden Medikamenten ist dann angezeigt, welches nachstehend aufgezeigt wird.


Medikamente gegen Ameisenbiss Symptome

Sind die Reaktionen bereits vorhanden, brennen und jucken die Einstichstellen. Das kann aber auch bekämpft bzw. gelindert werden. Es gibt Salben und Gels, die örtlich aufgetragen werden.

Inhaltsstoffe gegen die Überreaktion, welche durch Histamin-Ausschüttung verursacht wird, ist der Wirkstoff Dimetindenmaleat. Gleicher Wirkstoff kann auch als Tablette oder Dragee eingenommen werden.

Hierbei kommt es auf die Auswirkungen an. Sind die Anzeichen nicht nur örtlich am Insektenstich zu sehen und verursachen intensivere allergischer Reaktionen, sollte eine Tablette oral eingenommen werden. Der intensivste Fall ist der anaphylaktische Schock, der beim akutesten Fall am besten durch eine Injektion verhindert wird.

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Hausmittel gegen Ameisenbisse

Es gibt auch Hausmittel gegen die Symptome. Dies geht manchmal schneller und eben auch kostengünstiger als ein Medikament. Die werden nachstehend aufgelistet:

  • Das Schnellste ist zunächst einmal der feuchte Umschlag. Dies zeigt im Normalfall schon den effektivsten Erfolg.
  • Die rohe Zwiebel soll dabei in der Mitte durchgeschnitten und auf der Schwellung verrieben werden.
  • Aufpassen sollte der Anwender dabei, dass die Wunde nicht bereits offen gekratzt wurde und der aggressive Zwiebelsaft direkt in die offene Wunde kommt.
  • Das kann ansonsten stark brennen und schmerzen.

Zusätzlich zur Nummer 1, den feuchten Umschlag, kann Essigsäure Tonerde zum Umschlag gegeben werden. Dazu ist es am besten, dass der Anwender einen Esslöffel Essigsäure Tonerde in einen Behälter mit Wasser gibt und diesen Mix auf den Umschlag bzw. Watte träufelt. Diesen soll er anschließend auf die Wunde legen.

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Bekämpfung der Ameisen

Gegen die Ameisen können auch Vorbeugungen getroffen werden, damit es erst gar nicht zum Ameisenstich kommt. Es sollte dabei der Bau der Ameisen gemieden werden.

Zudem gibt es diverse Insektengiftmittel, die es frei zu kaufen gibt. Es ist allerdings zu empfehlen, die Insekten nicht zu töten, sondern abzuhalten bzw. zu vertreiben. Zu den Mitteln, die die Ameisen qualvoll sterben lassen gehört im Übrigen auch das Backpulver. Nehmen die Ameisen es auf, quellen sie auf und sterben dadurch qualvoll. Hingegen sind nachstehende Hausmittel zu empfehlen:

Essig: Essig mögen die Ameisen nicht riechen und meiden deshalb die Orte, an denen die Nutzer Essig in Schälchen beispielsweise ausgestellt haben.

Fett und Vaseline: Die beiden Wirkstoffe können als Hindernis, welches überwunden werden muss, an die Stellen geschmiert werden. Mit diesem tun sich die Ameisen schwer.

Teebaumöl: Dies mögen die Ameisen ebenso nicht. Es sollte mit Wasser vermischt und in Schälchen an den gewünschten Orten platziert werden.

Stark riechende Hausmittel: Zitronensäure, Knoblauch, Zimtpulver oder Lavendel kann der Anwender auf die Laufwege der Ameisen platzieren. Dies wird sie fernhalten.

Kreide und Klebeband: Damit kann der Nutzer den Laufweg durchkreuzen und die Ameisen verlieren somit die Orientierung.

Wichtige Nahrungsquelle beseitigen: Die Ameisen werden durch Reste von Nahrungsmitteln angelockt. Aus diesem Grunde sollte der Anwender diese stetes rasch entfernen und gründlich nach einem Essen sauber machen.

Fluten von kleinem Bau: Haben sich die Ameisen beispielsweise in Blumentöpfen oder ähnlichem eingenistet, kann dieser einfach mit einer Gießkanne geflutet werden. Dies soll der Nutzer in regelmäßigen Abständen wiederholen. Das beugt einem neuen Befall vor.

Im Garten – Schutzwall und Umsiedlung: Ein Schutzwall vor den Ameisen kann durch natürliche Pflanzen wie Lavendel, Nelken oder Thymian aufgerichtet werden. Die Umsiedlung ist ebenfalls zu empfehlen. Dies kann der Anwender mittels Blumentopfs machen, indem er diesen umgestülpt auf den Bau setzt. Die Ameisen fangen dann an, sich dort mit ihren Larven einzunisten bzw. umzusiedeln. Anschließend sollte dieser in einem größeren Abstand, mindestens in etwa 30 Metern, verlegt werden.