Heimchen im Haus bekämpfen und loswerden

Wenn man sogenannte Heimchen im Haus hat, ist das ein sehr ärgerlicher Zustand. Die Insekten, die zur selben Familie wie Grillen und Heuschrecken gehören, sind ungebetene Gäste, daher ist es nur verständlich und nachvollziehbar, wenn man diese wieder loswerden möchte. Wie genau man Heimchen im Haus bekämpfen kann, darüber informiert folgender Artikel.

Viele Heimchen können stören, daher sollte man sie unbedingt wieder entfernen

Viele Heimchen können stören, daher sollte man sie unbedingt wieder entferne


Heimchen bekämpfen – wie erkennt man sie?

Wenn man sich nun eine Grille vorstellt, so kommt man an das Bild eines Heimchen schon sehr nah dran. Im Gegensatz zu ihrem Verwandten, der Heuschrecke, strahlen sie nicht in der schönen, grünen Farbe. Die Acheta domestica, wie sie mit Fachnamen heißen, sind gelblich und klein. Ihre Antennen sind länger als ihr restlicher Körper, woran man sie gut erkennen kann.

Außerdem kann man Heimchen im Haus einfangen und sich genauer ansehen. Dabei dürfte man erkennen, dass ihre Hinterbeine länger und dicker sind. Ihre Körper schließt mit sogenannten Cerci ab, die an Schaben erinnern. Aber um sicher zu sein, ob es sich bei dem eigenen Schädling um ein Heimchen handelt, empfiehlt es sich ein Foto im Internet zu suchen und miteinander vergleichen.

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Heimchen bekämpfen – Warum eigentlich?

Es gibt zahlreiche Gründe, warum man Heimchen bekämpfen sollte. Diese liegen zum einen in der Hygiene und zum anderen in der Ruhe. Heimchen halten sich gerne in der Nähe der Küche auf und kommen nachts raus. Dabei machen die Männchen zirpende Geräusche, die die meisten Opfer der Schädlinge als sehr störend und lästig beschrieben haben.

Wenn Heimchen mit menschlichen Nahrungsmittel in Kontakt kommen und diese anfressen, so werden diese kontaminiert. Krankheitserreger entstehen und, wenn man dieses Nahrungsmittel zu sich nimmt, kann das den Menschen ernsthaft krank machen. Allein aus diesem Grund, sollte man alles in seiner Macht stehende tun, um die Schädlinge wieder loszuwerden.

Hausmittel zur Heimchen Bekämpfung

Um Heimchen zu bekämpfen gibt es einige Hausmittelchen, die man einsetzen kann:

  • Zuckersirup kann in eine Schüssel gegeben und an verschiedenen Ecken platziert werden. Die Heimchen werden davon angezogen und verkleben mit dem Sirup.
  • Doppelseitiges Klebeband kann in die Nähe der Brutstelle platziert werden. Wenn sie rauskommen, so kleben sie ebenfalls fest.
  • Wenn die Heimchen nur vertrieben werden sollen, bietet es sich an, Pfeffer und Essig zu mischen und diese ebenfalls in deren Aufenthaltsgebiet zu stellen. Die Heimchen werden daraufhin sicherlich Reißaus nehmen.
  • Wenn man weiß, wo sich die Brutstätte befindet, kann man diese auch einfach mit dem Staubsauger aufsaugen und den Beutel daraufhin wegschmeißen.

Natürlich gibt es noch andere Wege, aber diese sind sicherlich die einfachsten und unkompliziertesten. Aber man sollte bei der Bekämpfung bedenken, dass es sich um Lebewesen handelt, die man sicherlich nicht leiden lassen möchte.


Heimchen einfangen und züchten

Einem Heimchen können viele Heimchen folgen

Einem Heimchen können viele Heimchen folgen

Natürlich besteht auch die Möglichkeit einige Tiere zu fangen und diese in einem Terrarium oder Ähnlichem zu züchten. Einige werden jetzt sicherlich die Stirn runzeln und sich fragen, warum man so etwas denn tun sollte. Die Antwort ist einfach. Stolze Besitzer von Reptilien füttern ihre Tiere regelmäßig mit Insekten.

Auch Heimchen bieten sich dazu an und so hat man aus der Zitrone eine Limonade gemacht und nutzt die Schädlinge für den eigenen Gebrauch. Und, wenn man selbst keine Reptilien besitzt, so kann man sie an Bekannte mit diesen Tieren verschenken oder verkaufen. So kann man sicher gehen, dass sie nicht wieder zurückkommen.

Heimchen präventiv bekämpfen

Heimchen befallen Haushalte in der Regel im Herbst, da sie auf der Suche nach einem sicheren und warmen Ort zum Überwintern sind. Diese Tatsache lässt überdenken, ob man nicht im Spätsommer einige Vorkehrungen treffen möchte, die einen Befall verhindern können.

Was man auf jeden Fall machen sollte, ist die Risse in Wänden mit einer Spachtelmasse zu verschließen. Auch bei undichten Türen und Fenster muss man nachhelfen und diese im Fall der Fälle mit Silikon verschließen. Falls nicht schon geschehen, sollte man ebenfalls den Abfalleimer immer mit einem Deckel ausstatten. Die hauseigene Regenrinne sollte in regelmäßigen Abständen von Laub und Schmutz befreit werden.

Außerdem werden die Schädlinge durch Licht angezogen. Wenn man also bei Nacht das Licht anhat, sollten entweder die Jalousien, Rollläden oder Ähnliches geschlossen werden. Darauf achten aber ohnehin bereits viele, aufmerksame Hausbesitzer, da sie wissen, dass auch so Stechmücken angezogen werden und diese zählen ebenfalls zu den ungebetenen Gästen.


Heimchen im Haus – Hilft Insektenspray?

Natürlich gibt es auch chemische Lösungen um den Heimchenbefall wieder ungeschehen zu machen. Insektenspray bietet sich hierfür gut an – man sollte nur bedenken, dass das Spray nicht nur für die Tierchen sondern auch für den Anwender giftig ist. Es sollte daher unbedingt eine Maske oder Mundschutz benutzt werden. Nachdem das Spray in den notwendigen Ecken angewendet wurde, sollte man den Raum verlassen und die Türe und Fenster schließen.

Je nach Spray gibt es verschiedene Richtwerte, aber in der Regel kann man von einer Einwirkzeit von circa einer Stunde rechnen. Wenn die angegebene Zeit verstrichen ist, muss man den betroffenen Raum gründlich lüften. Am besten richtet sich man hier auf die Angeben des Herstellers. Bei Bedarf kann das ganze wiederholt oder mit den Heimmittelchen-Tipps kombiniert werden.