Ungeziefer im Kleiderschrank

Auch wenn es unangenehm ist – Ungeziefer im Kleiderschrank ist kein Grund zum Verzweifeln. Ganz egal, ob es sich um fliegende oder kriechende Schädlinge handelt, lassen sich die meisten diese ungebetenen Besucher ganz schnell wieder vertreiben. Neben den bekannten Kleidermotten, die sich oft im Schrank einnisten, können sich dort auch leider die Speckkäfer heimisch fühlen. Nicht immer muss bei der Bekämpfung von diesen Schädlingen zur Chemiekeule gegriffen werden.

Ungeziefer im Kleiderschrank

Mittel gegen den Ungezieferbefall im Kleiderschrank


Wissenswertes über Ungeziefer im Kleiderschrank

Die Speckkäfer werden bis zu 9 mm lang und haben eine braunschwarze Färbung. Sie können nicht nur krabbeln, sondern auch fliegen. Auf den Flügeln der Käfer sind kleine schwarze Punkte zu erkennen. Der Sekundärschädling ist kälteunempfindlich und kann daher auch in kalten Räumen sehr gut überleben.

Besonders schnell vermehren sich Speckkäfer bei Zimmertemperatur. Daher ist der Kleiderschrank ein idealer Ort der Fortpflanzung für diesen Käfer. Stimmt die Umgebung, dann können im Jahr bis zu sechs neue Generationen entstehen. Daher ist es wichtig, bei einem Befall schnell zu handeln und dem Ungeziefer im Kleiderschrank der Garaus zu machen.

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Die Bisse von Speckkäfern

Seine Bisse, erkennt man an kleinen runden Löchern in der Kleidung. Der Speckkäfer bevorzugt allgemeine Textilien, macht aber auch vor Kleidungsstücken aus Wolle keinen Halt. Falls Pelze im Kleiderschrank hängen, lässt sich der Speckkäfer deren Fellspitzen schmecken.

  • Da sich die Schädlinge sehr schnell vermehren, kann bereits nach kurzer Zeit ein großer Schaden an der Kleidung entstehen.
  • Denn auch Bettwäsche oder Tischdecken werden als Nahrungsquelle genutzt.
  • Allerdings richten nicht nur adulte Käfer, sondern auch deren Larven einen Schaden an.

Diese fressen nicht nur Wolle oder Textilien an, sondern auch Schinken, Wurst, Nudeln oder Käse. Zum Verpuppen bohren sich die Larven in das Holz oder auch in Pappe und Bücher ein, wodurch ebenfalls ein Schaden entstehen kann.

Speckkäfer Larven erkennen

Die Entwicklung geht sehr schnell, denn innerhalb von sechs bis acht Wochen wird aus dem Ei ein fertiger schwarzer Käfer. Je nachdem, wo sich die Speckkäfer angesiedelt haben, fressen die Larven nicht nur Wolle, Pelz und Textilien, sondern auch Nudeln, Hartkäse, Trockenfisch. Speck oder andere Lebensmittel an. Da sie sich für die Verpuppung in Holz, Kork oder Ähnliches einbohren, richten sie auch dadurch einen Schaden an.

Die Larven des Speckkäfers sind mit winzig kleinen Haaren versehen, die giftig sind, bzw. zu Allergien führen können. Nicht selten wird ein Ekelgefühl hervorgerufen, wenn sich Ungeziefer im Kleiderschrank eingenistet und die darin untergebrachten Sachen befallen hat. Die Larven haben eine langgestreckte Form und können bis zu 13 mm lang werden.

Beißen Speckkäfer den Menschen?

Anders als im Kleiderschrank hat der Speckkäfer in der freien Natur eine wichtige Aufgabe. Bevorzugt lebt er in der Nähe von verwilderten Haustauben und ist als Aasfresser bekannt. Sie fressen an alten Gerippen herum und werden aus diesem Grund und oftmals im Labor eingesetzt, um dort Knochen zu skelettieren.

Den Menschen beißen die kleinen Käfer allerdings nicht. Wie bereits erwähnt ernähren sich die Schädlinge von textilen Materialien und/oder Wolle und Leder. Auch Teppiche können vom Speckkäfer befallen werden und kleine rundliche Löcher aufweisen. In vielen Fällen löst der Befall jedoch ein Unbehagen und Ekelgefühl beim Menschen aus. Beim direkten Kontakt mit dessen Larven kann es jedoch zur Allergie oder Hautreaktionen kommen.

Fallen und Hausmittel gegen Ungeziefer im Kkleiderschrank

Fallen gegen Speckkäfer sind schwer zu finden


Andere Käfer in Kleiderschrank und Wohnung: Teppichkäfer

Teppichkäfer gehören ebenfalls zur Gattung der Speckkäfer. Sie sind nicht selten vorkommende Materialschädlinge, die schnell bekämpft werden sollten. Als Nahrungsquelle nutzen sie nicht nur Teppiche, sondern auch Kleidung, Textilien und alles, was Chitin oder Kreatin enthält. Die Käfer haben einen ovalen Körper und können bis zu 5 mm groß werden. Auf dem schwarzen Panzer zeigen sich gelbe, weiße oder auch rote Flecken.

Auch seine Larven sind mit feinen Haaren versehen, die zu einer Allergie oder eine Hautreaktion führen können. Die Larven haben eine rot-bräunliche Farbe und weiße Ringe, an denen sie sehr deutlich erkannt werden können. Die Haare der Larven können mit der Haut reagieren und bei empfindlichen Personen Quaddeln mit starkem Juckreiz hervorrufen.

Speckkäfer richtig bekämpfen

Je nach Umfeld legen Weibchen bis zu 200 Eier ab. Bei den Teppichkäfern sind es deutlich weniger Eier. Zum Glück muss zur Bekämpfung nicht direkt der Kammerjäger gerufen werden, denn beide Käferarten lassen sich sehr gut auch ohne den Einsatz von chemischen Mitteln entfernen.

  • Dort, wo sich die Eiablage befindet, gründlich den Staubsauger ansetzen.
  • Anschließend den Beutel oder Behälter sofort in der Mülltonne entleeren und nach zwei Wochen nochmals alles absaugen.
  • Mit Fallen lassen sich vorzugsweise männliche Speckkäfer und Teppichkäfer fangen.
  • Daher ist es Zwecks Paarung der Schädlinge sinnvoll, die Fallen für einen längeren Zeitraum zu platzieren.
  • Befallene Lebensmittel und Nahrungsmittel sollten sofort entsorgt werden.
  • Nicht befallene Güter werden in gut verschließbare Dosen umgefüllt.
  • Nutzung eines Snapy Insektenfängers

Fugen und Ritzen bieten gerade für Larven einen guten Lebensbereich, diese sollten mit Silikon abgedichtet werden. Fliegengitter vor den Fenstern verhindern das Eindringen ebenfalls.

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Wodurch werden Speckkäfer angelockt?

In der freien Natur oder wenn es um Ungeziefer im Garten geht, gelten die Schädlinge als Aasfresser. Daher werden sie durch einen verwesenden Geruch ebenso angezogen, wie durch Lichtquellen. Daher sollte der Müll regelmäßig geleert werden. Natürlich kann auch ein toter Vogel im Kamin oder der Garage ein Lockmittel sein. Um das Eindringen durch eine Lichtquelle zu verhindern, eignen sich Fliegengitter, die für Türen und Fenster in verschiedenen Größen erhältlich sind.

Schutz: Fenster und Türen mit einem Fliegengitter versehen. Dieses hält nicht nur Käfer und Fliegen ab, sondern hält auch andere Insekten ab.

Verdichtung: Ritzen, Fugen und Öffnungen möglichst gut mit Silikon oder einem ähnlichen Material abdichten. Hier fühlen sich Larven besonders wohl.

Lebensmittel: Befallene Lebensmittel und Kleidungsstücke sofort entsorgen. Am besten werden befallene Stücke vor Ort in einen Müllbeutel gepackt und verschlossen an die Mülltonne getragen.

Teppiche: Teppiche und Läufer regelmäßig ausklopfen und gut reinigen. Hilfreich ist auch ein Dampfreiniger, der extrem hohe Temperaturen erzeugt und ganz ohne Chemie gegen die ungewollten Käfer vorgeht.

Leben Haustiere mit im Haushalt, dann sollte auch der Schlafplatz von Hund oder Katze regelmäßig gesäubert werden. Hilfreich ist neben dem Staubsauger auch hierbei der Dampfreiniger. Textile Schlafplätze sollten einmal im Monat in der Waschmaschine gereinigt werden. Wichtig ist auch das regelmäßige Reinigen von Käfigen, wenn Hamster oder Meerschweinchen im Haushalt leben.