Teppichmotten erkennen und Befall loswerden

Die Kleider- bzw. Teppichmotte gehört zu den Schmetterlingen, genauer gesagt zu den sogenannten „echten Motten“. Die kleinen Tiere erreichen eine Flügelspannweite von 10 bis 15 Millimeter, sind also sehr klein und aus der Distanz nur schwerlich auf Teppichen oder Kleidungsstücken zu erkennen. Zwischen Mai und September ist die Flugzeit der Tiere, die in der Zeit zwischen 100 und 250 Larven ablegen. Während sie in der Natur Tierhaare verzehren, suchen sie in den Wohnungen der Menschen nach Kleidungsstücken, die sie verzehren können.

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Teppichmotten vernichten rapide Teppiche und Kleidung


Was sind Teppichmotten?

Die hauptsächliche Gefahr durch die kleinen Schädlinge geht von den Raupen aus, die aus den Larven schlüpfen. Während erwachsene Tiere sich hauptsächlich von Keratin ernähren, welches sich auch im Tierhaar finden lässt, vertilgen die Raupen der Motte alle Arten von pflanzlichem und synthetischem Gewebe, obwohl sie diese selbst nicht verdauen können. Ihre bevorzugte Nahrung bleiben jedoch Woll- oder Seidenteppiche.

Die Larven schlüpfen nach rund 2 bis 3 Wochen aus den gelegten Eiern des Muttertiers, die sie in unregelmäßigen Abständen an Kleidern und Teppichen platziert. Teppiche werden meistens aus Schafwolle gefertigt, was den Teppichmotten ein reichhaltiges Buffet beschert. Die Larven krabbeln unter den Teppich oder die Möbel, wo sie vor Tritten sicher sind und ungestört Nahrungsaufnahme betreiben können.

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Teppichmottenbefall erkennen

Gerade, wenn man längere Zeit seine Aufmerksamkeit nicht auf Kleider und Teppiche gerichtet hat, erkennt man beim darauffolgenden Mal möglicherweise ein Ärgernis, dem ein ganzer Schrank zum Opfer gefallen ist und man muss die teure und geliebte Kleidung wegwerfen. Um es nicht so weit kommen zu lassen, gibt es jedoch einige Tipps und Hinweise, die dabei helfen Mottenbefall frühzeitig zu erkennen.

Eindeutige Hinweise auf Mottenbefall:

  • Larven auf dem Teppich
  • Abgelegte Larvenhüllen nach der Häutung
  • Adulte Exemplare in der Wohnung
  • Exkremente der Tiere auf den Teppichen
  • Größere Lücken an einzelnen Stellen im Teppich / in der Kleidung
  • Abgestorbene Tiere an den Fenstern

Sobald man den Verdacht auf einen Teppichkäferbefall hat, sollte man tätig werden und den Teppich hochheben und nach Larven suchen. Findet man diese, kann man sicher von einem Befall ausgehen. Sollte man keine entdecken, heißt dies jedoch nicht, dass der Teppich wirklich mottenfrei ist, denn die Eier sind am Anfang zu klein, um sie mit dem Auge zu erkennen.


Teppiche richtig entmotten

Sind Teppich und Kleider tatsächlich befallen, dann sollte man schnell handeln, bevor die Kontamination sich auf andere Stücke ausweitet. Hier sollte man direkt richtig handeln und keine Kompromisse eingehen. Auf chemische Mittel kann man jedoch verzichten, hier gibt es zahlreiche hilfreiche Hausmittel bzw. biologische Methoden, um den Teppichmottenbefall zu bekämpfen. Dazu gehören auch spezielle Mottenfallen.

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Leitfaden um Teppichmotten zu bekämpfen:

Wohnung durchsuchen: Gründlich die Wohnung durchkämmen. Zuerst sollte man nachsehen, ob außer dem Teppich oder den Kleidern noch andere Stellen im Haus befallen sind, um nicht die nachfolgende Prozedur nicht unnötigerweise oft zu wiederholen.

Den Teppich absaugen: Am Anfang sollte man den Teppich absaugen und alle Stellen gründlich behandeln, um sicherzugehen. Dazu ist es auch sinnvoll die Möbel zu verrücken, den Teppich zu drehen, sodass alle Stellen erreicht werden.

Gardinen prüfen: Auch Gardinen können von Teppichmotten befallen werden oder sich dort verbergen. Diese sollte man ebenfalls durchsuchen, um keinen Befall zu übersehen.

Weiterem Befall vorbeugen: Teppichmotten meiden Orte, die nach Lavendel oder Zedernholz duften. Mit Duftsäckchen lassen sich einzelne Orte sichern, um die Motten dort fernzuhalten.

Befolgt man diese Hinweise, dann hat man den akuten Befall beseitigt. Dennoch bleibt immer noch die Gefahr einzelne der nicht sichtbaren Eier zurückgelassen zu haben, aus denen neue Motten schlüpfen könnten. Aber auch dagegen gibt es Mittel, die nicht auf chemischer Basis basieren.



Mit Schlupfwespen Teppichmotten bekämpfen

Eine weitere und mitunter sehr effektive Möglichkeit zur Bekämpfung von Teppichmotten ist der Einsatz von Schlupfwespen. Diese Nützlinge sind biologische Feinde der Motten und haben selbst keine negativen Begleiterscheinungen im Haus.

  • Mit ihrer Hilfe lassen sich die für den Menschen unsichtbaren Eier der Motten zerstören.
  • Die winzigen Schlupfwespen werden gerade einmal 0,4 mm groß und sind damit ebenso wie die Eier fast für uns unsichtbar.
  • Die Nützlinge verteilen sich rund einen halben Meter nach ihrem Aussetzen, bevor sie absterben und zu Staub zerfallen.
  • Dabei legen die flugunfähigen Wespen in die Eier der Teppichmotten ihre eigenen Nachkommen, sodass aus dem Ei eine weitere Schlupfwespe schlüpft.

Schlüpft diese aus dem Ei, wiederholt sich der Vorgang. Eine Behandlung sollte dreimal alle 2 Wochen wiederholt, um sicherzugehen, dass alle Eier erwischt wurden. Ohne weitere Probleme passen auf einen handelsüblichen Teppich 3000 oder mehr Schlupfwespen, ohne großartig aufzufallen. Nach den drei Durchgängen sollten alle Tiere schließlich verendet sein.


Mit chemischen Mitteln gegen den Befall vorgehen

Da in einigen chemischen Gegenmitteln und Mottengiften gegen den Mottenbefall Wirkstoffe enthalten sind, die auch beim Menschen als Nervengift wirken können, ist diese Bekämpfungsmethode nicht immer die beste Möglichkeit.

Auch wenn in heutigen, erhältlichen Insektiziden dies zum Großteil nicht mehr gegeben ist, halten sich nicht alle Hersteller daran, sodass man dringend die Inhaltsstoffe vor dem Gebrauch sich ansehen sollte. Insbesondere Kinder, Kranke und ältere Menschen können durch solche Insektenvernichtungsmittel ebenfalls betroffen sein. Nicht alle dieser Mittel zerstören sowohl die Larven, adulten Tiere, als auch die Eier.

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Das heißt auch bei chemischen Gegenmaßnahmen sollte man nachforschen, ob der komplette Befall beseitigt wird, oder lediglich das Problem verzögert wurde. In einem solchen Fall muss man das Mittel am besten mit anderen Gegenmaßnahmen kombinieren. Dabei sollte man auch beachten, dass solche chemischen Mittel ebenso die Effektivität von Nützlingen wie Schlupfwespen beeinträchtigen kann.

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Schlupfwespen erledigen Motten auf natürliche Art und Weise


Weiterem Kleidermottenbefall vorbeugen

Hat man die Motten beseitigt, sollte jedoch noch immer Zweifel haben, dann lohnt es sich auf jeden Fall einem weiterem Befall vorzubeugen. Diese Vorsichtsmaßnahmen helfen dabei auch in Zukunft das Haus frei von Teppichmotten zu halten.

Effektive Möglichkeiten zur Motten-Vorbeugung:

Regelmäßiges Staubsaugen: Teppiche sollte man regelmäßig staubsaugen, um gelegte Eier und Larven oder einem großen Befall zu entfernen.

Fliegengitter: Diese Schutzmechanismen sorgen dafür, dass adulte Weibchen nicht in die Wohnung gelangen können, um dort ihre Eier abzulegen.

Duftstoffe auslegen: Die besten Hausmittel sind Zedernholz und Lavendel. Diese kann man als Duftsäckchen auslegen und damit die gewünschten Bereiche frei von Motten halten.

Schutz durch Kleidersäcke: Die Motten können ihre Eier nicht durch die Kleidersäcke legen, die diese vor Befall schützen.

Pheromonfallen: Diese Fallen ziehen männliche Motten an. Sie lassen sich mit anderen Fallen kombinieren, bekämpfen aber nur männliche Tiere.

Diese sehr einfach umzusetzenden Mottenbekämpfungstipps eignen sich dafür das Mottenproblem zu bekämpfen, bevor es sich manifestieren kann. Gerade Wohnungen, die bereits einmal zum Opfer von Teppichmotten wurden, sind anfällig für einen erneuten Befall durch übersehene Eier. Daher sollte man besonders in einem solchen Fall stets vorbeugen.


Mittel gegen Teppichmotten kaufen

Es gibt vielfältige Mittel als Gegenmaßnahme, die man kostengünstig erwerben kann. Allen voran natürlich die chemischen Bekämpfungsmittel, wie Pheromonfallen und Insektensprays. Auch die angesprochenen Schlupfwespen kosten keine Unmengen, sondern sind sogar auf Amazon zu einem akzeptablen Preis zu erhalten.

Die Kosten sollte man mit dem Nutzen gegenrechnen, denn ein ausufernder Befall kann keine Einrichtungen durch Mottenschäden zerstören. Hier ist es besser die Tiere radikal und effektiv zu beseitigen, anstatt das Geld zunächst zu sparen und im Endeffekt die meisten Kleider und Teppiche neu zu kaufen. Diese Mittel findet man sowohl bei Online-Versandhändlern, als auch in gut sortierten Teppichgeschäften sowie Baumärkten.