Ungeziefer im Garten

Bei einem genauen Blick in den Garten zeigen sich immer wieder angegriffene Stellen. Diese sind auf unterschiedliche Schädlinge zurückzuführen. Um dieses Ungeziefer im Garten zu bekämpfen, müssen die Schädlinge zunächst benannt werden. Eine Bekämpfung sollte anschließend gezielt erfolgen.

Ungeziefer entfernen


Typisches Ungeziefer im Garten

Nicht in allen Gärten ist die Vielfalt der Schädlinge zu entdecken. Das Vorkommen kann von der Vegetation im eigenen Garten abhängen.

Ameisen: Rasen wird kahl

Apfelwickler: Befallen Äpfel

Blattläuse: An unterschiedlichen Pflanzen zu entdecken

Buchsbaumzünsler: Nistet sich in Buchs und anderen Büschen ein

Drahtwümer: Beschädigen Wurzeln

Engerlinge: Beschädigen Wurzeln

Nacktschnecken: Fressen Salat und junges Gemüse

Kohlschädlinge: Fressen sich durch Kohl

Rüsselkäfer: Beschädigen die Wurzeln

Spinnmilben: Beschädigen Blätter

Trauermückenlarven: Beschädigen junge Wurzeln

Weiße Fliege: Fressen Blätter

Wühlmäuse: Fressen Wurzeln und lassen Löcher im Boden zurück

Ein Teil des Ungeziefers ist sehr klein oder lebt unter der Erde. Aus diesem Grund ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten und die Schädlinge benennen zu können. Die Schädlinge werden oftmals durch die verursachten Schäden erkennt. Eine genaue Einordnung ist erst möglich, wenn die Tiere zu sehen sind.

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Schädlinge im Garten erkennen und bestimmen

Eine ungefähre Einordnung ist durch die Tatsache möglich, dass man herausfindet, ob es sich um Probleme mit der Grünfläche oder Pflanzen handelt. Im Weiteren ist festzustellen, ob es sichtbare Schäden gibt.

  • Fraßschäden am Wurzelwerk sind oftmals nach längerer Zeit sichtbar.
  • Anfangs zeigen sich die Einschränkungen am Wachstum geringfügig und werden mit der Zeit auffälliger.
  • Ähnlich ist es bei Blattläusen und Spinnmilben.
  • Die kleinen Punkte auf den Blättern und Pflanzen sind bei genauer Betrachtung zu erkennen.
  • Durch die laufende Vermehrung und Ausbreitung auf andere Pflanzen ist der Befall erkennbar.

Bei jedem Verdacht bietet sich eine Untersuchung und Benennung der Probleme an. Je früher die Schädlinge erkannt werden, desto kleiner bleiben die Schäden. Die kleineren Tiere stehen auf der Futterliste anderer Schädlinge. Daher sind selten sehr unterschiedliche Varianten zu finden.

Ungeziefer im Garten unter der Erde

Bei einem Blick auf die Liste der Gartenschädlinge und den verursachten Schäden zeigt sich, wer unter der Erde lebt. Bei einigen Tierarten handelt es sich lediglich um die Larven, die unter der Erde sind. Bis zu einem gewissen Entwicklungsstadium verbleiben sie im Erdreich und ernähren sich von Wurzeln.

Die Schäden all dieser Tiere sind langfristig gegeben. Aus diesem Grund ist ein Einschreiten dringend notwendig, um den Erhalt der Pflanzen zu unterstützen. Es kann sich um Blumen und Gemüse, aber auch Büsche und Bäume handeln, die langfristig beeinträchtigt werden.


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Im Erdreich können sich unter anderen Drahtwürmer, Engerlinge, Rüsselkäfer oder Trauermückenlarven aufhalten, die sich von Wurzeln ernähren. Die größten Beschädigungen dieser Art verursacht die Wühlmaus. Sie gräbt das Erdreich um und frisst die Wurzeln an oder durch. Durch Umgrabungen lassen sich die Tiere genau definieren und gezielt bekämpfen.

Im Weiteren befinden sich Ameisen und Schnecken in und auf der Erde. Dies ist abhängig von der Witterung. Ameisen lockern den Boden auf und bauen sich Hügel am Rand der Terrasse oder am Baum bzw. Zaun.

Probleme zeigen sich durch die Untergrabungen von Steinen und den Ameisenstraßen. Schnecken sind insbesondere für Gemüse ein Feind. Die kleinen Tiere fressen alle Arten von Blättern oder das junge Obst und Gemüse auf.


Schädlinge im Garten loswerden

Die verschiedenen Schädlinge müssen auf unterschiedliche Weise bekämpft werden. Dabei wird teilweise auf Gifte gesetzt, die allerdings keine Gefahr für die Pflanzen darstellen. Oftmals wird einen Alternative geboten, die weniger effizient ist. Dafür stellt sie keine Gefahr für Haustiere und Kinder dar.

Schnecken: Schneckenkorn oder Schneckenzaun.

Blattläuse: Bei leichtem Befall abspritzen – bei starkem Befall die betroffenen Pflanzen entfernen. Neem Präparate und Brennesseljauche bieten sich zum Bespritzen an.

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Schildläuse: Abwaschen oder Bespritzen mit Lauge auf Öl- oder Seifenbasis.

Weiße Fliegen: Bespritzen mit Lauge auf Seifen- oder Ölbasis.

Spinnmilben: Abwaschen, Triebe abschneiden oder Bekämpfung mit Raubmilben oder Gallmücken.

Buchsbaumzünsler: Waschen der Pflanzen mit dem Hochdruckreiniger, Abdecken mit einem schwarzen Sack, Algenkalk ausbringen.

Trauermückenlarven: Gelbtafeln aufhängen oder aufstellen. Streichhölzer mit dem Kopf in die Erde stecken, Erde mit Vogelsand oder Quarzsand abdecken.

Dickmaulrüsslerlarven: Einige Tropfen Spinosad ins Gießwasser geben. Dadurch dringt das Mittel an die betroffenen Stellen in die Erde ein und tötet die Larven.

Wühlmäuse: Saure Buttermilch in die Gänge der Mäuse geben. Durch diesen Geruch lassen sich Mäuse und Maulwürfe vertreiben. Die Garten- Gloxinienknolle stinkt und vertreibt die unterirdischen Nager.

Beet nicht zerstören lassen


Mittel aus dem Handel

Im Handel werden ausschließlich Gifte verkauft, die gegen die einzelnen Tiere wirken. Schneckenkorn und die Schneckenfalle zählen zu den Bekanntesten im Kampf gegen Schnecken. Weitere Mittel sind Ameisensprays und Blattlausmittel. Mittlerweile setzten immer mehr Mittel auf Duftstoffe, die die Tiere vertreiben sollen.

Vor allem bei unterirdischen Schädlingen ist dies nicht immer ausreichend. Eine etwas andere Anschaffung, die nicht überall erhältlich ist: Nützlinge. Mit anderen Tieren lassen sich auf natürlichem Wege Schädlinge bekämpfen. Zu kaufen gibt es ebenfalls Konzentrate, die auf natürliche Weise hergestellt sind. Die Brennnessel beispielsweise ist ein wichtiger Inhaltsstoff.