Holzmilben Behandlung und bekämpfen

Milben gehören zu den Spinnentieren. Insgesamt gibt es mehr als 50.000 verschiedene Arten. Auch Holzmilben gehören zu den winzig kleinen Krabbeltieren. Sie werden auch als Grasmilbe bezeichnet und leben im Freien vorzugsweise auf dem Boden. Sie werden nur wenige Millimeter groß und sind mit bloßem Augen nicht immer zu erkennen. Einige Arten ernähren sich von Blut oder kleinen Hautschuppen, andere von Pilzen und einzelnen Pflanzenteilen. Milben lassen sich jedoch auf vielfältige Arten bekämpfen.

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Holzmilben sind störende Tiere, die sich im Holz verstecken können.

Holzmilben mit Essig behandeln

Die Schädlinge können auch auf Menschen und Tiere übergehen und zu allergischen Reaktionen führen. Daher sollten sie auf jeden Fall behandelt und bekämpft werden. Je nach Milbenart und Befallsstärke eignen sich dazu unterschiedliche Mittel.

  • Da durch den Befall mit Milben die Haut ohnehin schon gereizt ist, sollten die Tierchen am besten mit einem Mittel ohne Chemie behandelt und bekämpft werden.
  • Als hilfreich hat sich hierbei Essig erwiesen.
  • Dieser vertreibt die Milben nicht nur, sondern kann auch vorbeugend verwendet werden.
  • Am besten eignet sich Apfelessig als Naturprodukt, der mit ein wenig Wasser verdünnt wird.
  • Dieses Gemisch kann auf alle betroffenen Hautstellen aufgetragen werden.
  • Dazu wird Apfelessig mit etwas Wasser gemischt und auf ein Wattepad gegeben.

Mit dem Pad lassen sich die betroffenen Stellen gut abtupfen und mit der Lösung befeuchten. Apfelessig hat gleichzeitig eine pflegende Eigenschaft und kann der Haut bei der Regeneration helfen. Gleichzeitig werden Grabmilben aus ihren kleinen Gängen vertrieben, da sich der Essig mit dem Gewebewasser vermischt.


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Holzmilben beim Menschen auf dem Kopf

Die 0,5 bis 2 mm kleinen Tierchen machen auch vor dem Menschen und vor Haustieren wie Hunden und Katzen keinen Halt. Grab- oder Krätzemilben gehören zu diesen winzigen Milbenarten und beißen oder graben sich in die Haut.

Dadurch kommt es zu einem starken Juckreiz und bei einigen Menschen oder Tieren auch zu schlimmen Allergien. Der Biss von Holzmilben und anderen Arten ähnelt einem Insektenstich und ist dem entsprechend mit einer Rötung und/oder einer Schwellung verbunden.

Im Vergleich zu Holzmilben gräbt die Grabmilbe einen kleinen Tunnel in die Haut, der mit einer Lupe gut zu erkennen ist. In diesen Tunnel legt sie ihre Eier ab. Erkennen lassen sich Milben beim Menschen auf dem Kopf als kleine weiße, rote oder schwarze Punkte im Haar und auf der Kopfhaut. Dazu kommt bei allen Betroffenen ein mehr oder wenig starker Juckreiz, sowie Schwellungen und Rötungen.

Milben bei Haustieren mit Hausmitteln bekämpfen

Holzmilben, Grabmilben und andere befallen auch Hunde, Katzen, Hühner, Pferde und andere Tiere. Auch diese können mit einer Lösung aus Essig behandelt werden. Dazu wird ebenfalls Apfelessig mit Wasser gemischt,  in eine Sprühflasche gefüllt bzw. zu einem Milbenspray gemischt. Die Lösung wird nun gegen die Wuchsrichtung in das Fell gesprüht und kann mit den Fingern bis auf die Haut einmassiert werden.

Durch den Geruch werden nicht nur die Milben vertrieben, sondern auch die gereizte Haut wird gekühlt und beruhigt. Die Anwendung kann bis zu zweimal am Tag wiederholt werden. Gleichzeitig ist es ratsam, Hunde und Katzen täglich mit einem Milben- oder Flohkamm zu kämmen. Ist auch die Ohrmuschel betroffen, kann diese mit einem Wattepad und der Essiglösung vorsichtig gereinigt werden.

Grasmilben im Bett erkennen und bekämpfen

Ungeziefer hat im Bett nichts zu suchen. Und die Vorstellung, sich die Schlafstätte mit Milben zu teilen, löst oft Ekel aus. Allerdings können nicht nur die Tiere, sondern auch deren Hinterlassenschaften zu Allergien beim Menschen führen. Sollen Milben aus dem Bett vertrieben werden, reichen in der Regel Mittel ohne Chemie aus. Wichtig ist, die Schlafstätte gründlich zu reinigen. Dazu gehören:

  • Bettwäsche
  • Oberbetten wie Kissen und Decken
  • Spannbetttücher
  • Matratzenschoner und Auflagen
  • Kuscheltiere und Ähnliches
  • Bettgestell
  • Teppiche im betroffenen Zimmer

Nur dann, wenn alle Dinge richtig gereinigt und behandelt werden, lassen sich die Milben gründlich und dauerhaft aus dem Bett vertreiben. Hilfreich sind die folgenden Hausmittel, um die Plagegeister möglichst zuverlässig zu bekämpfen.

Holzmilben behandlen und bekämpfen

Die Milben fressen sich in viele verschiedene Stoffe problemlos durch


Holzmilben Bisse vorbeugen

Zur Vorbeugung eines Holzmilben Bisses und, um die Tiere nach einem Befall loszuwerden sollten einige Bekämpfungsmaßen ergriffen werden. Hierzu sind auch folgende Maßnahmen sinnvoll.

Dampfreiniger: Mit ihm wird die Matratze von beiden Seiten gründlich abgedampft und anschließend gut ausgeklopft. Teppiche werden ebenfalls auf hoher Stufe bedampft.

Gefriertruhe: Kuscheltiere oder kleine Kissen werden in eine Plastiktüte gepackt, die gut verschlossen werden muss. Nach 24 Stunden im Tiefkühler sind die Milben abgestorben.

Waschmaschine: Bettwäsche und alle anderen Textilien bei mindestens 60 Grad und mit Vorwäsche in der Waschmaschine reinigen. Anschließend im Wäschetrockner bei einer möglichst hohen Temperatur trocknen.

Essig: Das Bettgestell und alle anderen Gegenstände werden gründlich mit Essigwasser abgewaschen und anschließend mit Essig eingesprüht.

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Teebaumöl gegen Holzmilben

Im Kampf gegen Milben hat sich Teebaumöl als ein gut wirkendes Mittel erwiesen. Es handelt sich um ein Naturprodukt, das sich leicht und ohne große Umstände anwenden lässt. Benötigt wird neben diesem ätherischen Öl nur eine handelsübliche Sprühflasche. Diese wird mit Leistungswasser gefüllt. Dazu kommen ca. 30 ml Teebaumöl. Die Flasche gut verschließen und schütteln, sodass sich das Öl richtig verteilen kann.

Mit dieser Lösung lassen sich im Haushalt alle Textilien einsprühen. Besonders großzügig sollte das Teebaumöl auf Teppiche gesprüht werden. Aber auch Gardinen und Vorhänge, das Bettzeug und die Matratze, sowie Sofas, Kissen und Ähnliches werden mit der Lösung behandelt. Um die Behandlung komplett zu machen, können auch einige Tropfen von dem Teebaumöl in das Putzwasser gegeben werden.

Wie Milben beim Menschen erkennen?

Milben sind winzig klein und werden nur wenige Millimeter groß. Sehr kleine sind nur 0,5 mm groß und mit bloßem Augen nicht zu erkennen. Mithilfe einer Lupe können sie in den meisten Fällen jedoch aufgespürt werden. Bei Grabmilben sind dabei die Tunnelgänge in der Haut sehr gut zu erkennen. Andere Milben sind als winzig kleine Punkte, die rot, weiß oder schwarz aussehen, auf der Haut oder an den Haaren zu erkennen.

Zudem lösen Milben unterschiedliche Symptome aus. Ein Milbenbiss ähnelt einem Insektenstich. Es kommt zum Juckreiz an der betroffenen Stelle und zu einer Schwellung der Haut. Zusätzlich kann die betroffene Region mehr oder weniger stark gerötet sein. Milben und Milbenkot kann ebenfalls zu allergischen Reaktionen wie Schnupfen führen.