Pferdebremsen – Abwehr

Pferdebremsen sind die Größten unter den Bremsen. Sie können eine wahre Plage werden und machen auch vor dem Menschen nicht Halt. Aufgrund ihrer Größe haben Pferdebremsen auch entsprechend große Kauwerkzeuge, die sie oft mit schmerzhaftem Erfolg einsetzen. Zudem können die großen Bremsen auch Krankheiten übertragen, sodass man ihnen schnell den Kampf ansagen sollte.

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Pferde werden häufig von Bremsen geplagt


Wissenswertes über Pferdebremsen

Pferdebremsen gehören zu den großen Vertretern ihrer Art. Sie können bis zu 2,5 cm groß werden und haben eine helle, graubraune Farbe. Ihr Körper ist von hellen Längslinien gezeichnet. Vorzugsweise saugen sie Blut von Pferden und Rindern. Dies tun allerdings nur die Weibchen. Pferdebremsen erkennt man nicht nur an der Größe, sondern auch an dem brummenden Geräusch. Die Tiere können Krankheiten übertragen, zu denen unter anderem die Borreliose gehört. Auch Viren, wie das EIA-Virus, kann durch Pferdebremsen übertragen werden.

Die länglichen Eier werden in der Regel an Pflanzen ungeordnet abgelegt. Daraus schlüpfen weißlich-grünbraune Larven mit Kriechwülsten. Diese leben in der Erde und fressen kleine Lebewesen und verrottendes Pflanzenmaterial bis sie fertig ausgebildet sind.

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Pferdebremsen bekämpfen

Es gibt verschiedene Produkte und Mittel, die im Kampf gegen die Pferdebremse erfolgreich sind. Denn nicht nur Tiere, sondern auch Menschen werden von der Bremse nicht verschont. Angeboten werden Produkte für die Umgebung und solche, die auf die Haut von Mensch und Tier aufgetragen werden können. Auch eine Falle gegen Pferdebremsen kann helfen. Oft ist der Erfolg jedoch nur mäßig, sodass sich eine Kombination aus mehreren Mitteln als wirksamer erweist. Auch Insektenspray kann helfen, wenn es gezielt eingesetzt wird.

Repellents

Bei den sogenannten Repellents handelt es sich um Fernhaltemittel und/oder Vergrämungsmittel. Diese Mittel halten Insekten von Menschen und Tieren fern. Sie wirken allerdings nicht immer, sodass ein 100 % iger Schutz nicht gegeben ist.

  • Zu den bekannten und gut wirkenden Stoffen gehören Icaridin und DEET. Letzteres ist besonders gut wirksam, da es zudem eine lange Wirkdauer hat und etwas stärker als Icaridin ist.
  • Menschen, die empfindlich reagieren, sollten jedoch vorsichtig sein, denn unter Umständen kann es zu Reizungen an der Haut oder den Augen kommen.
  • In der Regel sind die Mittel als Spray erhältlich und können leicht und gleichmäßig aufgetragen werden.
  • Als zumeist wirksamer hat sich die Bremsenfalle erwiesen.
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Falle gegen Pferdebremsen

In dem meisten Fällen reicht ein Repellent nicht aus, denn auch in der Umgebung halten sich Pferdebremsen auf. Mit einer geeigneten Falle lassen sich zusätzliche Exemplare einfangen und beseitigen. Der Handel bietet neben Insektenfallen für das Freie auch spezielle Bremsenfallen an. Da Pferdebremsen sehr groß sind, muss auch die Falle dem entsprechend groß sein. Das gilt besonders für den Eingang der Falle, damit die Bremse überhaupt Zugang bekommt. Die Fallen werden mit einer speziellen Lösung gefüllt und an einer geeigneten Stelle im Freien platziert. Vorzugsweise hängt man die Bremsenfalle in einen Baum.

Da Pferdebremsen nicht sehr gut sehen können, und dunkle Gegenstände besser wahrnehmen als helle, haben Bremsenfallen in der Regel einen dunklen Gummiball, der sich in der Sonne aufwärmt und sich im Wind bewegt. Dieser täuscht den Bremsen ein mögliches Opfer vor. Die Pferdebremse prallen gegen den Ball und können, die sie nicht nach unten ausweichen, durch den oberen Teil der Falle in den Fangbehälter geleitet. Ist von einer regelrechten Plage die Rede, sollten mehrere Fallen, auch in direkter Nähe zum Stall, platziert werden.

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Insektenspray

Insektenspray eignet sich zum direkten Bekämpfen von Pferdebremsen. Das übliche Gift wirkt wie bei jedem anderen Insekt und muss auf die sichtbaren Plagegeister gesprüht werden. Im Freien sollte möglichst nahe an die Pferdebremse gegangen werden, da der Wirkstoff schnell verfliegt. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass das Insektenspray gegen fliegende und nicht gegen kriechende Insekten wirkt. Ein handelsübliches Insektenspray eignet sich immer nur, um damit die Umgebung zu behandeln. Es darf weder auf dem Tier, noch direkt am Menschen angewendet werden.

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Pferdebremse


Bremsenstiche abwehren & Schutz

Reiter und Pferdefreunde haben es besonders schwer, wenn es um Pferdebremsen geht. Eigentlich gibt es im Freien keinen geschützten Ort, sodass überall mit den Plagegeistern gerechnet werden muss.

  • Die richtige Kleidung ist hilfreich, denn mit ihr lassen sich Pferdebremsen auch abhalten. Helle Kleidung ist vorzuziehen, da Pferdebremsen helle Farben nicht so gut erkennen können, wie es bei dunkler Kleidung der Fall ist.
  • Zudem ist es hilfreich, weite Kleidung zu tragen. Dadurch wird verhindert, dass die Pferdebremse durch die Kleidung stechen kann, falls sie diese doch erkennt.
  • Ein klassisches Pflegegel für Insektenstiche und Mückenstiche kann ebenfalls auf der Haut oder beim Pferd angewendet werden. Hier gibt es auch extra Produkte für Pferde im Handel, die schützen und gleichzeitig Stiche pflegen.
  • Wer keine fertigen Mittel aus dem Handel und auch keine chemischen Produkte zur Abwehr nutzen möchte, kann einfache Hausmittel anwenden.

Hausmittel gegen Pferdebremsen und Stiche

Pferdebremsen sind mehr als lästig. Sind sie erst einmal da, wird man sie kaum noch los. Und noch schlimmer wird das Übel, wenn die Bremse zugestochen hat. Aber auch dann können sich Hausmittel gegen Fliegen bzw. Stiche oftmals als wirksam erweisen, denn diese halten die Bremsen nicht nur ab, sondern lindern auch die Beschwerden nach einem Stich.

Pferdebremsen vertreiben ohne Chemie

Essigwasser: Eine Gemisch aus Essig und Wasser zu gleichen Teilen ist ein gut wirkendes Mittel. Es kann sowohl beim Menschen, als auch beim Pferd angewendet werden, wenn es dünn aufgetragen wird. Es hält die Pferdebremsen jedoch nur kurze Zeit fern, da Essig schnell verfliegt. Hat die Bremse zugestochen, lindert Essigwasser ebenfalls die Beschwerden. Es kühlt die betroffene Stelle, lindert den Juckreiz und hemmt die Schwellung.

Knoblauch: Den Geruch von Knoblauch mögen Pferdebremsen auch nicht. Als Zugabe zum Futter eignet sich Knoblauch aber nur bedingt. Unter Umständen hilft ein Sud mit Knoblauch, der die Bremsen dank dem Geruch fernhält. Die Umgebung kann ebenfalls mit Knoblauch Sud behandelt werden.

Ätherische Öle: Pferdebremsen reagieren auf ätherische Öle besonders empfindlich. Die starken Düfte halten die Bremsen fern und bieten einen guten Schutz vor ungewollten Stichen. Besonders gut eignen sich Lavendelöl, Nelkenöl und Eukalyptusöl. Dazu wird ein einfaches Körperöl mit acht bis zehn tropfen ätherischem Öl angereichert und auf die Haut aufgetragen.

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Schwarzkümmelöl: Schwarzkümmelöl gilt als besonders wirksames Hausmittel gegen die Pferdebremse. Dieses wird als natürliche Substanz äußerlich auf das Fell aufgetragen und kann auch zusammen mit einem Insektenspray zum Einsatz kommen.