Mäusekot erkennen

Auf den ersten Blick ist er kaum sichtbar – die Rede ist vom Mäusekot. Klein, unscheinbar und zu Beginn auch geruchlos, bleiben die Reiskorn großen Hinterlassenschaften oft lange unentdeckt. Erschwerend kommt hinzu, dass bei einem beginnenden Befall nur vereinzelte Kotbällchen ausgeschieden werden. Erst dann, wenn schon mehrere Mäuse vorhanden sind, nimmt die Menge an Kot und Urin zu, wodurch es auch zu einem auffälligen Geruch kommt.

Mäusekot

Mäusekot


Hinterlassenschaften von Mäusen

Oft muss genau hingeschaut werden, um den Mäusekot zu entdecken. Der Kot sieht nicht immer gleich aus, sondern kann sich in seiner Art unterscheiden. Je nachdem, was sich die Maus als Nahrung sucht, sieht der Kot grau, braun, schwarz oder grünlich aus. Durchschnittlich sehen die kleinen Köttel wie Reiskörner oder Samen aus. Je nach Alter und Größe der Maus können die einzelnen Kotballen zwischen zwei Millimetern und einem Zentimeter groß sein. Sind die Hinterlassenschaften ganz frisch, dann hat der Kot eine schwarze Farbe und sieht relativ nass aus. Ist er älter, dann sieht er gräulich und trocken aus.

Sofern es sich nur um eine einzelne und noch recht kleine Maus handelt, lässt sich deren Kot nur schwer entdecken. Haben sich aber schon mehrere Mäuse niedergelassen, und sind diese unterschiedlich alt, dann bleiben die Kotspuren nicht lange unentdeckt. Durchschnittlich setzt eine Maus bis zu 80 dieser Kotbällchen am Tag ab, sodass sich, in Kombination mit dem Urin der Tiere, schnell ein unangenehmer Geruch breitmacht. Mäusekot ist ziemlich gefährlich. Es kann nämlich auch den Hanta-Virus übertragen.

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Mäusekot aufspüren

Mäuse verstecken sich tagsüber und kommen erst bei Dunkelheit zum Vorschein. Die kleinen Nager gehören nämlich zu den nachtaktiven Tieren und sind zudem sehr scheu. Eine Maus tagsüber zu entdecken, gehört daher eher zu den seltenen Erlebnissen. Die Tiere sind aber nicht dumm, sondern können sich sehr gut orientieren. Dazu nutzen sie in erster Linie den Geruch, sodass sich schnell Laufwege bilden, die von den Tieren genutzt werden. Auf diesen Wegen lässt sich auch der Mäusekot am besten entdecken.

  • Mäuse nehmen gerne versteckte Wege. Daher kann sich auch hinter dem Schrank eine Laufstraße befinden, an der sich bereits eine Menge Kot angesammelt hat.
  • Möbel, die sich wegrücken lassen, sollten bei einem Verdacht auf Mäuse mit ausreichend Abstand zur Wand aufgestellt werden. So lässt sich schnell ein Blick dahinter werfen und auch eine Falle kann dort platziert werden.
  • Die Nager suchen sich mit Vorliebe geschützte Verstecke. Ein Blick in die Schränke, in die Schubladen oder in Kartons und andere Gegenstände lohnt sich, da die Mäuse hier einen sehr guten Platz für ihr Nest haben.

Mäusekot oder Dreck?

Beim Kehren oder Saugen wird der Kot oft entfernt, weil er als solcher gar nicht entdeckt wurde. Oft sammeln sich die kleinen Kotballen zusammen mit anderen Fusseln oder Flusen und fallen nicht ins Auge. Wer jedoch Mäuse in der Wohnung vermutet, sollte ganz genau hinschauen. Besonders entlang der Fußleisten, am Übergang von der Wand zum Boden und an den dortigen Fugen lassen sich oft kleine und dunkle Krümel entdecken. Wenn diese eine sichelartige Form haben, relativ dunkel sind und etwas größer als normale Krümel, kann es sich um Mäusekot handeln.

Frischer Kot sieht an der Oberfläche feucht und glänzend aus. Alter Kot hingegen wird steinhart und hellt etwas auf. Mit Einmalhandschuhen zum Schutz und etwas Küchenpapier, kann frischer Kot zwischen den Fingern zerdrückt und so identifiziert werden. Es lohnt sich, um die Fundstelle herum weiter zu suchen, um so eventuell das Nest der Tiere zu finden.

Mäuse können einen stechenden und beißenden Geruch verursachen. Dies ist allerdings erst dann der Fall, wenn es sich um viele Mäuse handelt. Dieser Geruch stammt jedoch nicht vom Kot der Mäuse, sondern von dem Mäuseurin, der ähnlich wie Ammoniak riecht und sogar zu tränenden Augen führen kann. Mäusekot hingegen kann durch seinen Geruch kaum wahrgenommen werden. Größere Kotmengen, wenn sie frisch sind, verursachen nur einen leicht strohigen und etwas muffigen Geruch.

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  • BESTE MATERIALIEN UND VERARBEITUNG Durch den verwendeten Kunststoff und das Schlagmetall sind die Fallen besonders robust und wiederverwendbar.
  • Kratzende oder scharrende Geräusche so gut wie möglich lokalisieren und ausfindig machen. Die Stelle freiräumen, um Zugang zu bekommen.
  • Staub und Schmutz nur vorsichtig und mit Einmalhandschuhen anfassen. Vor dem Entfernen auf kleine Kotbällchen untersuchen.
  • Der Spur folgen und weitere Hinterlassenschaften suchen. Findet man größer werdende Hinterlassenschaften, bzw. mehrere Kotbällchen auf einer Stelle, nähert man sich dem Nest der Mäuse.
  • Dies ist der beste Platz, um die Mäuse mit einer Falle zu fangen. Um die Tiere nicht zu irritieren, sollten die Hinterlassenschaften dort erst mit dem Leeren der Falle entfernt werden, da sonst der Eigengeruch der Nager entfernt wird und sich die Mäuse anderweitig orientieren könnten.