Mäusegift und Mäuse Giftköder

Mäuse sind Schädlinge, die sich im Haus und in der direkten Umgebung ansiedeln können. Da sich die kleinen Nagetiere sehr schnell vermehren, sollte eine Bekämpfung möglichst umgehend stattfinden. Der Handel bietet zahlreiche Gifte und Köder, mit denen sich Mäuse drinnen und draußen fangen lassen. Desweiteren gibt es auch die Ultraschall Methode zum Vertreiben der Maus. Informationen zum Thema Ultraschall gibt es auf der Seite: Ultraschall gegen Mäuse.

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Mäusegift im Garten


Gift gegen Mäuse

Mäusegift eignet sich immer dann sehr gut, wenn der Befall hoch ist und man der Plage sofort entgegen wirken muss. Im Handel sind verschiedene Mittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen erhältlich. Mäusegift gibt es in Form zum Streuen oder als Köder, welche in einer sogenannten Köderbox ausgelegt werden. Gift hat den Vorteil, dass es eine Vielzahl an Mäuse gleichzeitig tötet, während in einer Falle immer nur eine Maus nach der anderen gefangen werden kann.

Bromadiolon als giftiger Wirkstoff

Bromadiolon ist ein bekannter Wirkstoff, der in Mäuse- und Rattengift zu finden ist. Der Wirkstoff gehört in die Kategorie der Rodentizide. Dabei handelt es sich um chemische Mittel, mit denen Nager getötet werden. Daher leitet sich auch der Name Rodentizide ab: „rodentia“ bedeutet Nagetiere und caedere heißt töten. Bei den Mitteln unterscheidet man zwischen Wirkstoffen der ersten und Wirkstoffen der zweiten Generation. Letztere sind weitaus giftiger, dafür aber auch biologisch schwerer abbaubar.

Das Mittel findet sich überwiegend in Giften, die als Fraßköder verwendet werden. Einmal aufgenommen verhindert der Wirkstoff die Blutgerinnung. Im Vergleich zu anderen Mitteln wirkt Bromadiolon jedoch nicht sofort, sondern erst zwei bis drei Tage, nachdem die Mäuse das Gift gefressen haben. Der Wirkstoff wird auch zur Bekämpfung von Ratten eingesetzt. Da Ratten aber nicht dumm sind, schicken sie immer einen Artgenossen vor, der von dem Köder fressen muss. Stirbt dieser, rühren die anderen Schädlinge das Gift nicht mehr an. Dank der zeitverzögerten Wirkung von Bromadiolon kann man die Ratten damit überlisten.


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Wirkstoffe, welche die Blutgerinnung hemmen, werden als Antikoagulantien bezeichnet. Sie wirken so stark, dass die Mäuse nach der Aufnahme schließlich an inneren Blutungen sterben. Bekannt sind sie auch als Cumarine, die dem Vitamin K stark ähneln. Denn nur mit dessen Hilfe kann in der Leber der Stoff für die Blutgerinnung gebildet werden. Nachdem die Maus von dem Bromadiolon gefressen hat, wird diese Funktion jedoch komplett deaktiviert, wodurch es zu starken inneren Blutungen kommt, an denen die Mäuse dann auch sterben.

 
Wer das Mäusegift gewerblich verwenden möchte, muss dafür einen Nachweis erbringen und darf das Mittel nur verwenden, wenn er speziell ausgebildet ist. Von Privatpersonen darf Bromadiolon als Mäusegift jedoch ohne Einschränkung gekauft und natürlich auch verwendet werden. Der Handel bietet das Mittel in verschiedenen Darreichungsformen an. Erhältlich sind Pasten mit dem Wirkstoff und kleine Köderbrocken, die den Giftstoff enthalten.

Warfarin als Mäusegift

Warfarin ist ein Mittel der ersten Generation. In den 1970er und 80er Jahren wurde überwiegend genau dieses Mittel gegen Ratten und Mäuse eingesetzt. Da sich die Tiere im Laufe der Jahre jedoch an den Wirkstoff gewohnt hatten und schließlich resistent gegen das Gift waren, wurde der Wirkstoff erst einmal vom Markt genommen. Mittlerweile wird es jedoch wieder zum Verkauf angeboten und im Kampf gegen Ratten und Mäuse eingesetzt. Es wirkt ähnlich wie Cumarin und hat ebenfalls eine gerinnungshemmende Funktion. Zudem verursacht Warfarin Hirnblutungen und starke Blutungen im Magen und Darm. Haben Mäuse diesen Wirkstoff gefressen, können sie nicht nur an inneren Blutungen, sondern auch an kleinen äußeren Verletzungen sterben, bzw. verbluten.

Difenacoum als wirksames Gift gegen Mäuse

Difenacoum gehört zu den Rodentiziden und ist ebenfalls ein Gerinnungshemmer. In der Regel wird das Mittel als Fraßköder gegen Mäuse und Ratten eingesetzt. Bei dem Mittel handelt es sich um eine Verbindung aus Cumarin und Warfarin. Es wirkt jedoch stärker als Warfarin und besitzt eine längere Halbwertzeit. Das Mittel verhindert, dass Blut gerinnende Stoffe gebildet werden, wodurch Mäuse nach der Aufnahme einfach verbluten.

Coumatetralyl als Mäusegift

Coumatetralyl gehört ebenfalls zu den Mitteln der ersten Generation und wurde, ähnlich wie Warfarin, überwiegend in den 1970er und 80er Jahren eingesetzt. Das Gift verursacht starke innere Blutungen und legt die gesamte Blutgerinnung lahm, sodass die Schädlinge auch an kleinen Verletzungen verbluten können. Das Mittel wird als Rodentizid verwendet, und wirkt nach der Aufnahme nicht sofort tödlich. Es wirkt mit einer Zeitverzögerung, sodass die Schädlinge durchschnittlich ab dem dritten Tag nach der Aufnahme sterben.

Flocoumafen

Dieses Gift besteht aus insgesamt vier chemischen Verbindungen und wird der Gruppe der Cumarine zugeordnet. Bei Flocoumafen handelt es sich um ein Gift der zweiten Generation, welches überwiegend im privaten Bereich gegen Mäuse und Ratten eingesetzt wird. Einmal gefressen hemmt das Mäusegift die Blutgerinnung und lässt die Tiere zeitverzögert, nach durchschnittlich zwei bis fünf Tagen, durch Blutungen sterben. Das Mittel wirkt bereits nach der einmaligen Aufnahme und ist sehr sparsam im Gebrauch.

Difethialon

Hierbei handelt es sich um ein Mittel der zweiten Generation. Es hat eine wesentlich stärkere Wirkung und ist biologisch schwerer abzubauen, als ein Gift der ersten Generation. Aufgrund seiner starken Wirkungsweise wird Difethialon nur im Innenbereich gegen Mäuse und Ratten verwendet. In geschlossenen Räumen, wie Ställen, Scheunen und Garagen kann das Gift ebenfalls verwendet werden. Aufgrund seiner starken Wirkung dürfen mit Difethialon vergiftete Tiere auf keinen Fall den Weg ins Freie finden. Werden sie dort von anderen Wild- oder Haustieren gefressen, können diese durch den Verzehr der Tiere ebenfalls eine Vergiftung erleiden.


Mäusegift richtig anwenden

Einige Giftköder für Mäuse sind mit einem speziellen Bitterstoff versehen, der das Verschlucken durch Menschen oder andere Tiere verhindern soll. Dennoch muss mit jeder Art von Gift sehr sorgfältig umgegangen werden.

  • Mäusegift muss immer gut verschlossen aufbewahrt werden, um Kinder und Haustiere vor dem Mittel zu schützen. Gut geeignet ist ein verschließbarer Eimer mit Deckel. Dadurch bleibt gleichzeitig der Wirkstoff länger erhalten.
  • Beim Auslegen von Gift oder Giftködern sollten zum Schutz der Haut Einmalhandschuhe getragen werden, da verschiedene Mittel bei Kontakt Reizungen an der Haut verursachen können.
  • Beim Öffnen der Gifte niemals direkt einatmen. Einige Wirkstoffe könnten eventuell über die Schleimhäute aufgenommen werden und Nebenwirkungen verursachen. Wer sich zu nahe mit dem Gesicht an den Ködern befindet, riskiert möglicherweise auch eine Reizung der Augen.

Gift auslegen

Das Gift muss mit viel Vorsicht ausgelegt werden. Dies gilt besonders für alle Stellen, die auch anderen Tieren und Menschen zugänglich sind. Im Freien wird das Gift daher in der Regel nur in Köderboxen gelegt und diese anschließend aufgestellt. Zudem sollte das Gift in der direkten Nähe zu Gebäuden, und niemals ganz frei, platziert werden. Auch Vögel dürfen das Gift nicht erreichen. Zudem sollte man sich die mit Gift präparierte Stelle gut merken und die Köderfallen regelmäßig kontrollieren.

Stellen im Haus, die für andere Menschen oder Tiere nicht zugänglich sind, können anderes präpariert werden. Im Keller kann das Gift entlang der Wand frei gestreut werden. Sind die Laufstraßen der Mäuse bekannt, sollten diese nicht ausgespart werden. Der befallene Raum sollte rundherum mit Giftködern gespickt werden, sodass sich eine Vielzahl Mäuse auf einmal vernichten lassen. Natürlich ist es auch im Inneren möglich, Köderboxen aufzustellen. Da die Köder dann konzentriert werden, sollten jedoch mehrere Boxen in einem Zimmer aufgestellt werden.

mausfalle-ohne-gift

Klassische Mausefalle


Giftköder gegen Mäuse

Die Maus als Schädling sollte so schnell wie möglich bekämpft werden. Da es sich bei Gift immer um chemische und oft sehr stark wirkende Substanzen handelt, scheuen viele Personen die Verwendung. Im Handel sind jedoch gute Lösungen erhältlich, mit denen sich Giftköder sehr sicher auslegen lassen. Erhältlich sind komplette Sets, denen einen spezielle Köderbox und die entsprechenden Giftköder beiliegen. Zusätzlich gibt es Köderboxen in verschiedenen Größen und die unterschiedlichen Giftköder in verschiedenen Packungsgrößen. Je nachdem gibt es neben losen Ködern auch eine Paste mit dem Giftstoff, die sich ebenfalls zum Anlocken an die Box eignet.

Fertige Köderboxen

Fertige Köderboxen eignen sich zur sofortigen Benutzung. Sie sind bereits mit dem Giftköder versehen und auslegefertig. Die meisten Köderboxen eignen sich nicht nur für den Innenbereich, sondern können auch im Freien platziert werden. Die Giftköderbox ist so gebaut, dass andere Tiere, und auch Vögel, nicht an das Gift gelangen können. Das Einzige, was man vor dem Aufstellen machen muss, ist die Box mit einem Gegenstand seitlich aufzustechen, um den Mäusen Zutritt zu verschaffen.

Allerdings reicht eine Köderbox nicht aus. Es sollten mehrere dieser Giftköder im Abstand von ca. 5 Meter ausliegen, um möglichst viele Mäuse in kurzer Zeit zu bekämpfen. Verendete Mäuse sollten regelmäßig entfernt werden. Auch dazu müssen Einmalhandschuhe getragen werden. Ist die fertige Köderbox leer, muss sie bei einem weiteren Befall durch eine neue Box ersetzt werden.

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Giftköder und Köderboxen

Der Handel bietet verschiedene Köderfallen an, die man immer wieder verwenden kann. Diese sind aus robustem Kunststoff gefertigt, lassen sich leicht und hygienisch leeren und können auch gut gereinigt werden. Wer öfters mit Mäusen zu Kämpfen hat, findet in diesen Boxen eine gute und preiswerte Lösung. Den passenden Giftköder bietet der Handel natürlich auch an. Je nach Falle eignen sich kleinere Giftköder zum Streuen oder sogenannte Köderbrocken, welche direkt in die Falle gelegt werden. Um die Falle möglichst einfach bedienen zu können, wird einfach ein Deckel geöffnet und in das darunter liegende Fach die Giftköder gegeben. Danach wird der Deckel geschlossen und die Falle aufgestellt. Einige Modelle bieten einen zusätzlichen Schutz an und können mit einem kleinen Schlüssel abgeschlossen werden. So wird es Kindern oder anderen Tieren unmöglich, an das Gift zu gelangen.

Die Mäuse werden jedoch nicht direkt in der Köderbox gefangen, sondern nutzen diese eigentlich nur als Futterstation. Das Gift wirkt als Fraßköder und wirkt erst einige Zeit, nachdem die Maus es gefressen hat. An den von Mäusen befallenen Orten muss man daher regelmäßig nach verendeten Tieren gucken und diese entfernen. Sobald der Köder leer ist, muss die Falle wieder neu bestückt werden. Werden die Köder immer seltener angerührt und halten auch länger, dann ist dies ein deutliches Anzeichen dafür, dass sich die Mäuseplage minimiert hat und die Bekämpfung mit Giftködern den gewünschten Erfolg zeigt.

Mehr Informationen zur Falle unter: Mäusefalle


Unterschiedliche Giftköder gegen Mäuse

Es ist nicht immer leicht, den richtigen Giftköder gegen Mäuse zu finden. Erhältlich sind verschiedenen Formen wie Granulat, Paste und sogenannte Blöcke.

Granulat

Bei Giftködern als Granulat handelt es sich um Mäusegift zum Streuen. Dieses kann auch ein eine Köderfalle gegeben werden. Allerdings werden die Nager einen Teil des Granulats beim Betreten und Verlassen der Falle verteilen, sodass sich schließlich auch außerhalb der Falle kleinen Mengen Gift befinden können. In diesem Fall muss vorher sichergestellt werden, dass der Raum weder für Kinder noch für andere Tiere zugänglich ist.

Köderblöcke

Köderblöcke gibt es einzeln oder als Set, aus mehreren Blöcken bestehend, zu kaufen. Je nachdem, wie groß die Köderbox ist, wird diese mit einem oder zwei Blöcken bestückt und aufgestellt. Um einen möglichst großen Erfolg zu erzielen, sollten die Köderblöcke im Abstand von zwei bis drei Metern platziert werden. Auch wenn Köderblöcke eine leicht greifbare Form haben, sollten beim Bestücken der Falle Handschuhe getragen werden. Diese Giftköder eigenen sich für den Innen- und Außenbereich. Sie sind widerstandsfähig gegen Nässe und können daher auch im Keller oder im Garten und anderen Stellen im Freien zur Mäusebekämpfung eingesetzt werden.

Pastenköder gegen Mäusebefall

Diese Köder gibt es in verschiedenen Größen im Handel. Sie eignen sich bei einem geringen Befall, können aber auch bei einer echten Plage zum Bekämpfen von Mäusen genutzt werden. Bei der Köderpaste handelt es sich um einen frischen Nagerköder, mit dem sich Mäuse und Ratten bekämpfen lassen. In der Regel bestehen Pastenköder neben dem giftigen Wirkstoff aus tierischen und pflanzlichen Fetten, Zucker, Aroma- und Farbstoffen. Durch diese besondere Zusammensetzung ist der Pastenköder für Mäuse auch dann attraktiv, wenn die Nager genügend andere Nahrung finden.

Die Pastenköder werden in entsprechenden Köderboxen verwendet, wobei immer zwei bis sechs Köder in die Box gegeben werden. Am besten werden die mit Köderpaste gefüllten Boxen an den Laufstraßen, in Ecken und an anderen passenden Plätzen aufgestellt. Wie bei den anderen Ködern müssen auch die Pastenköder regelmäßig durch neue Köder ersetzt und tote Mäuse beseitigt werden.


Mehr Mäuse in die Köderbox locken

Neben den genannten Giften kann man sich auch einen speziellen Lockstoff zunutze machen, wenn sich die Mäuseplage nicht schnell genug in den Griff kriegen lässt. Dieser Lockstoff dient jedoch nicht der Tötung, sondern zieht die Mäuse nur an und macht ihnen den Giftköder schmackhafter. Der Lockstoff ist speziell auf die natürlich bevorzugte Nahrung der Schädlinge abbestimmt und somit äußerst attraktiv für die ungebetenen Besucher. In flüssiger Form erhältlich, wird das Mittel tropfenweise entlang der Laufstraße aufgebracht und endet schließlich mit dem letzten Tropfen, der direkt in die Köderbox gegeben wird. Lockstoffe bietet der Handel ohne den Zusatz von Gift an. Dennoch sollten die Mittel Kindern und Haustieren nicht zugänglich gemacht werden.


Nach der Mäuseplage – Vorsorge

Hat man die Mäuse erfolgreich bekämpft, heißt das nicht, dass es nach einer Weile zu keinem neuen Befall kommt. Mäuse können sich immer wieder ansiedeln, sodass man einer erneuten Plage am besten direkt nach der Bekämpfung vorbeugen sollte. Dazu bietet der Handel giftfreie Mittel an, die mit einem speziellen Duftstoff Mäuse und andere Nager fernhalten. Als Wirkstoff werden oft Knoblauch, Thymian oder andere stark riechende Stoffe verwendet. Da diese in einer hohen Konzentration vorkommen, eignen sich natürliche Duftbarrieren gegen Mäuse nicht für den Innenbereich.

Außen angewendet halten sich jedoch einen Großteil der Tiere fern und beugen einem erneuten Befall sehr gut vor. Bei diesen Duftsperren handelt es sich um kleine Steinchen, die mit dem Duftstoff präpariert sind. Diese lassen sich vor der Garage, rund um das Haus, am Bereich der Terrasse oder allen anderen Stellen leicht aufbringen. Allerdings hat das Mittel keine Langzeitwirkung und muss durchschnittlich alle drei bis vier Wochen erneuert werden.


Mäusegift und Giftköder richtig lagern

Gift gegen Mäuse und alle anderen Substanzen, die gegen die kleinen Nager eingesetzt werden, müssen mit großer Sorgfalt gelagert und aufbewahrt werden. Die meisten Giftköder werden in einem verschweißten Plastikbeutel mit einer Umverpackung aus Pappe im Handel angeboten. Einmal geöffnet ist der Köder jedem zugänglich. Daher ist es wichtig, das Gift nach dem Erhalt in einen sicheren Behälter umzufüllen. Dieser sollte sich mit einem Deckel gut verschließen lassen und möglichst hoch gelagert werden, sodass Kinder und Haustiere nicht an ihn herankommen können. Verschließbare Eimer aus stabilem Kunststoff oder Kaffeedosen aus Blech mit einem Riegel eignen sich für den privaten Gebrauch.

Giftköder oder andere Chemikalien dürfen nicht in der Nähe von Lebensmitteln oder Getränken aufbewahrt und gelagert werden. Sie sollten daher auf keinen Fall im Küchenschrank gelagert werden. Auch das Badezimmer und der Medikamentenschrank sind kein Ort für die Aufbewahrung. Am besten ist es, wenn die Mittel umgepackt und gut verschlossen gelagert werden. Ein Regal im Keller, der Garage oder dem Gartenhaus eigenen sich besser, als die Lagerung direkt in der Wohnung.

Hilfreich und sinnvoll ist es auch, benötigtes Zubehör an diesem Ort aufzubewahren. Dazu gehören Einmalhandschuhe. Die sollte man sowohl beim Auslegen von Giftködern als auch beim Einsammeln toter Mäuse tragen, um einen direkten Kontakt mit der Haut zu vermeiden.


Kennzeichnung von Mäuse- und Rattengift

Die Mittel sind alle mit einem Warnhinweis und einer Kennzeichnung versehen. Diese gibt an, wie giftig oder wie gefährlich ein Mittel ist:

  • T = giftig
  • T+ = sehr giftig
  • Xn = gesundheitsschädlich

Da verschiedene Stoffe auch über die Haut und die Schleimhaut aufgenommen werden können, sollten alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Ist man beim Auslegen mit den Händen an die Köder gekommen, kann die Haut auf das Gift reagieren. Reibt man sich aus Versehen die Augen, gelangen die Wirkstoffe anschließend über die Schleimhäute in den Körper, wodurch es ebenfalls zu Reizungen und Beschwerden kommen kann.