Mäuse fangen

Mäuse können sich nicht nur im Garten und dem Keller ansiedeln, sondern machen sich auch in der Wohnung breit. Da sich die kleinen Nager in einem rasenden Tempo vermehren, sollten sie so schnell wie möglich gefangen werden. Dazu muss aber erst einmal festgestellt werden, wo genau sich die ungebetenen Gäste aufhalten und ihren bevorzugten Platz haben.

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Maus fangen


Wissenswertes – Mäuse erkennen

Mäuse sind scheue und vorsichtige Tiere. Hausmäuse gehören zu den Nagetieren und sind weit verbreitet. In der Regel sind die Tiere nachtaktiv und verhalten sich am Tage eher ruhig. Daher ist es gar nicht so leicht, eine Maus auf frischer Tat zu ertappen, denn die Tiere lassen sich in Anwesenheit der Menschen so gut wie gar nicht blicken. In der Nacht, wenn es ruhig ist, dann fühlen sich die Nager jedoch sicher und bewegen sich frei. Da in menschlicher Nähe immer ausreichend Nahrung für die Maus zu finden ist, legen die Tiere keine größeren Vorräte an. Zudem gehören die kleinen Schädlinge zu den Allesfressern.

  • In erster Linie lassen sich Mäuse an ihren Ausscheidungen erkennen.
  • Die kleinen Mäuseköttel können in mehr oder weniger großen Mengen auftauchen.
  • Bei einem kleinen Befall finden sich zuerst nur vereinzelt Kotballen, die zwischen 3 und 8 mm klein sind.
  • Ist der Befall hoch, dann können täglich bis zu 80 neue Ausscheidungen dazu kommen.
  • Auch der Geruch von Urin ist dann deutlich wahrzunehmen, da dieser oft als scharf oder stechend empfunden wird.

Weiterhin sind Mäuse auch an ihren Laufspuren zu erkennen. Die Tiere erkunden ihre Umgebung schnell und bevorzugen immer wieder die gleichen Wege, da sie sich unter anderem auch am Geruch orientieren. Neben den Laufspuren hinterlassen Mäuse im Laufe der Zeit natürlich auch Nagespuren. Gegenstände, die von der Maus angenagt wurden, erkennt man an zwei kleinen, parallelen Rillen.

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Mäuse ausfindig machen

Bevor sich Mäuse fangen lassen, müssen sie erst einmal gefunden werden. Das gestaltet sich nicht immer ganz einfach, denn die Tiere werden erst in der Nacht aktiv und bleiben tagsüber so gut wie unsichtbar. Wenn es im Haus oder der Wohnung still ist, kann man mit etwas Glück ein leises Fiepen oder Kratzgeräusche wahrnehmen. Sollen möglichst viele Mäuse in kurzer Zeit gefangen werden, dann muss die Falle in der Nähe der Tiere aufgestellt werden. Ideal ist ein Platz in direkter Nähe zum Nest oder entlang der Laufstraße. Lässt sich keine genaue Stelle ausfindig machen, dann sollten die Fallen großzügig verteilt werden und auf jeden Fall mehrere Mausefallen aufgestellt werden.


Mäuse im Haus und in der Wohnung fangen

Der Handel bietet verschiedene Fallen zum Fangen von Mäusen an. Dazu gehören die klassischen Schlagfallen, die zu den Tötungsfallen gehören. Diese werden mit einem Köder bestückt, gespannt und an einem passenden Ort aufgestellt. Sobald die Maus den Köder holen will, schnappt die Falle zu und tötet die Maus. Damit die Falle erneut verwendet werden kann, muss der Metallbügel gelöst und die Maus entsorgt werden.

Es gibt aber auch Lebendfallen, bei denen die gefangene Maus nicht getötet wird. Diese Fallen bestehen oft aus einem kleinen Drahtkorb, der im Inneren mit einem Köder präpariert wird. Danach wird die Falle mit offen stehender Klappe aufgestellt. Nähert sich die Maus dem Köder, löst sich der Mechanismus und die Klappe rastet ein. Die Maus ist in der Falle gefangen und muss in einer ausreichenden Entfernung im Freien ausgesetzt werden.

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Mäuse im Keller und Garten fangen

Ganz ungestört sind die Schädlinge im Keller oder im Garten. Dort treffen sie nur selten auf Menschen und haben einen relativ ungestörten Ablauf. Leider haben sie auch dort wesentlich mehr Versteckmöglichkeiten, sodass immer mehrere Fallen an verschiedenen Stellen platziert werden müssen. Am besten eignen sich elektrische Mäusefallen mit einem Sammelbehälter. Diese werden mit Batterien betrieben und sind sofort einsatzbereit. Je nach Modell lassen sich mit einem Batteriesatz sogar mehr als 40 Mäuse fangen, die durch einen Stromschlag getötet werden. Die Tiere können ohne Kontakt entfernt werden, da diese Fallen einen Sammelbehälter haben. Wie bei allen anderen Fallen muss auch die elektrische Falle mit einem Köder bestückt werden, um die Maus anzulocken. Weitere Tipps unter der Seite: Mäuse bekämpfen.

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Köder

Die beste Falle ist nicht hilfreich, wenn sie mit dem falschen Köder bestückt wird. Leider lassen sich die meisten Mäuse nicht mehr mit einem Stück Käse fangen. Die einfachen Schnappfallen können jedoch mit etwas angebranntem Speck oder Schokoladencreme präpariert und aufgestellt werden. Auch Lebendfallen in Form von einem kleinen Käfig können mit diesen natürlichen Ködern gespickt und zum Anlocken verwendet werden.

Der Handel bietet spezielle Köder zum Fangen von Mäusen an. Diese besitzen neben einem Lockstoff auch einen Giftstoff, der die Mäuse kurz nach der Aufnahme sterben lässt. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Gift, welches die Blutgerinnung verhindert, sodass die Maus kurz nach der Giftaufnahme verblutet. Um andere Tiere und auch Kinder vor diesem Gift zu schützen, darf es niemals offen verwendet werden. Der Handel bietet spezielle Köderboxen an, die gleichzeitig als Mausefalle dienen.

Diese Köderboxen haben einen kleinen Eingang, der es der Maus ermöglicht, an den Köder zu gelangen. Dieser wird in der Box platziert und schließlich von der Maus gefressen. Das Gift wirkt jedoch etwas zeitverzögert, sodass die Maus nicht in der Köderbox verstirbt. Werden zum Mäuse fangen diese Boxen verwendet, muss die Umgebung nach verendeten Tieren abgesucht werden. Sowohl beim Präparieren der Box mit dem Köder als auch beim Entfernen toter Mäuse, sollten Einmalhandschuhe zum Schutz getragen werden. Auch Katzen fangen übrigens Mäuse.

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Katzen fangen Mäuse


Mäuse im Freien fangen

Werden Lebend- oder Tötungsfallen im Freien aufgestellt, dann müssen diese so platziert werden, dass kein anderes Tier einen Schaden nehmen kann. Dazu lassen sich die Fallen einfach in einer kleinen Kiste oder etwas Ähnlichem verstecken. Werden zum Fangen im Freien Köder verwendet, dürfen diese niemals offen ausgelegt werden. Unter Umständen macht man sich damit sogar strafbar. Mäusegift darf immer nur in dafür vorgesehenen Köderboxen verwendet werden. Der Handel bietet diese sogar in einer speziellen Ausführung für den Außenbereich an.

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Da Mäuse in der Regel große und freie Flächen meiden, sollten die Fallen und auch die Boxen an einem etwas geschützten Platz aufgestellt werden. Entlang der Hauswand, an einer Mauer, in der Ecke der Garage oder unter einem Baum im Garten – diese Stellen werden die Mäuse bevorzugt begehen, da die Tiere dort geschützer sind.