Ungeziefer bei Hunden

Hunde sind die beliebtesten Haustiere, egal ob die kleinen oder die großen. Aber leider werden die geliebten Vierbeiner von einigen Parasiten bedroht, die ihnen das Leben schwer machen können. Es gibt verschiedene Arten von Parasiten, die Hunde befallen. Hierzu gehören vor allem Zecken, Bandwürmer, Flöhe, Milben und Spulwürmer.

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Zecken

Die Zecken gehören zu den bekanntesten Parasiten. Sie zählen zu den Spinnentieren, haben acht Beine und einem Rumpf. Mittlerweile gibt es mehr als 20 Arten allein in Deutschland. Sie bevorzugen warme Temperaturen und Feuchtigkeit. Gerade in den Herbstmonaten sind Zecken aktiv. Sie benötigen eine Temperatur von mindestens 8 Grad. Zahlreiche Infektionen können von Zecken übertragen werden, darunter auch die Babesiose (Hundemaleria). Hunde Zeckenschutzmittel wie das Zeckenspray können helfen, um den Vierbeiner aktiv vor Zecken zu schützen. Es gibt:

  • Zeckenhalsbänder & Ungezieferhalsbändern
  • Spot-On Präparate
  • Zeckensprays
  • Kautabletten
  • Bernsteinketten
  • Knoblauchgranulaut und Bierhefe (Nahrungsergänzung)

Bandwürmer

Zuständig für Verstopfung und Darmverschluss – die Bandwürmer werden oft einige Meter lang und sorgen für eine Mangelversorgung oder Verdauungsbeschwerden beim Hund. Leistungsminderung, struppiges Fell und Krankheitsanfälligkeit können die Folge sein. Dazu kommen Darmverschluss und Verstopfungen. Hilfreich sind Wurmkuren für Hunde, die in der Regel alle 3 Monate durchgeführt werden sollen.

Die Wurmkur wird in Tablettenform durchgeführt. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, die Tablette in einem Leckerchen oder einer Wurst zu verstecken. Spritzen werden nur vom Tierarzt verabreicht. Allerdings kann die Dosierung genauer bestimmt werden. Sie richtet sich nach Größe und Gewicht des Tieres.


Flöhe

Sie lösen Juckreiz aus. Zu den flügellosen Insekten gehören die Hundeflöhe. Sie kommen in Mitteleuropa vor und befallen häufig Haustiere. Sie ernähren sich von Blut und können allergische Reaktionen auslösen. Der Flohspeichel verteilt sich in der Wunde und sorgt für einen auftretenden Juckreiz. Durch das Beißen des Vierbeiner an den betroffenen Stellen können Infektionen und Entzündungen entstehen. Es gibt mehrere Möglichkeiten um Flohbissen vorzubeugen. Weitere Informationen zu den Flohmitteln auf der Seite: Hundeflohmittel

Eine der gängigsten Varianten ist das Flohhalsband als Ungezieferhalsband. Es sorgt dafür, dass der Floh den Hund gar nicht erst befällt. Auch Sprays wie von Anti-Forte beinhalten Wirkstoffe, die zur Abwehr geeignet sind. Nachdem der Floh gebissen hat, können nur die Symptome behandelt werden, also der Juckreiz. Dazu bieten viele Hersteller antiparasitäte Shampoos an.


Milben

Milben und Grasmilben lösen Juckreiz und entzündliche Reaktionen aus. Milben sind achtbeinige Tiere aus der Art der Spinnen, die mit dem Auge kaum zu erkennen sind. Es gibt unterschiedliche Milbenarten, auch welche die nur Haustiere befallen. Sie siedeln sich im Fell oder an der Haut an und leben von den Körperflüssigkeiten. Sie fühlen sich an dunklen feuchten Stellen wohl. Entzündliche Reaktionen und Juckreiz können die Folge sein.

Zur Vorbeugung können Medikamente vom Tierarzt angewendet werden. Vorhandene Milben werden in der Regel mit Puder, Bäder oder Sprays behandelt. Um Milben komplett zu entfernen, müssen auch alle Textilien gewaschen werden. Weitere Informationen zu den Hundemilben auf der Seite: Ohrmilben beim Hund


Spulwürmer

Zu den häufigsten Parasiten gehören die Spulwürmer. Sie werden bis zu 35 Zentimeter lang und leben im Darm. Grundsätzlich sind keine Symptome wahrzunehmen. Ein starker Befall hingegen kann zu Durchfall, Erbrechen und Verstopfung führen. Hunde, die nicht behandelt werden, können einen aufgetriebenen Bauch aufweisen. Dieser wird Wurmbauch genannt. Zur Vorbeugung dienen die handelsüblichen Wurmkuren. Bei einem Befall ist ein Breitbandantibiotika notwendig.


Hausmittel gegen Parasiten beim Hund

Mittlerweile gibt es aber auch ein paar Mittel, die auf natürliche Weise gegen Parasiten helfen sollen. Die handelsüblichen Produkte wie Hunde Spot Ons sind aber besser geeignet und speziell auf den Hund abgestimmt.

Kokosöl gegen Ungeziefer beim Hund

Ein natürliches Mittel gegen Milben, Läuse und Flöhe ist Kokosöl. Die besonderen Inhaltsstoffe sorgen, aufgrund ihrer Zusammensetzung, nachweislich für eine gute Vorbeugung. Parasiten riechen die mittelkettige Fettsäure (Laurinsäure). Sie suchen das Weite, wenn sie den Geruch wahrnehmen. Für Menschen, Hunde und Katzen ist der Geruch nicht wahrnehmbar. Zudem ist Kokosöl antimikrobielle und tötet Viren und Bakterien ab.