Hausmittel gegen Marder

Marder gehören zu den hundeartigen Raubtieren. Ist vom Marder die Rede, sind jedoch meist der Baummarder und der Steinmarder gemeint. Viele der Tiere nisten sich in Autos ein, andere bevorzugen sogar die Wohnung und lassen sich auf dem Dachboden nieder. Um den Marder abzuwehren, eignen sich verschiedene Hausmittel sehr gut.

Zitronen

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Marder mit Gerüchen vertreiben

Der Marder nimmt nicht nur wohlduftende Gerüche wahr, sondern auch diese, die ihm gar nicht gefallen. Mit verschiedenen Düften kann man dem Marder den Kampf ansagen, ihn vertreiben und mit ein wenig Glück auch dauerhaft fernhalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich das Tier im Auto oder auf dem Dachboden niedergelassen hat.


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WC-Duftsteine gegen Marder

Toilettensteine aus dem Supermarkt eignen sich dazu sehr gut. Sie lassen sich einfach aufhängen und können fast überall befestigt werden. Je nachdem, wie groß die vom Marder bewohnte Fläche ist, werden jedoch mehrere WC-Steine benötigt. Sitzt das Tier im Motorraum, dann reich ein Duftstein aus. Ist der Marder auf dem Dachboden, müssen dort in regelmäßigen Abständen mehrere WC-Steine angebracht werden. Der Duft, der von diesen Steinen ausgeht, ist für das Tier sehr unangenehm, sodass die meisten Marder schnell das Weite suchen, wenn der für sie unangenehme Duft aus allen Ecken kommt.


Duftöle gegen die kleinen Raubtiere

Auch stark riechende Duftöle sind ein gutes Hausmittel gegen Marder. Am besten eignen sich Zitrusdüfte, die man großzügig verteilt. Das Öl kann direkt auf die Holzbalken am Dachboden oder andere Gegenstände geträufelt werden. Zusätzlich eignen sich kleine Aufhänger aus Pappe, die ebenfalls mit dem Zitrusöl imprägniert wurden.

Einen noch stärkeren und intensiveren Duft verströmt Nelkenöl. Ist der Marder gezwungen, mit diesem Duft zum Beispiel den Dachboden zu bewohnen, wird er schnell die Flucht ergreifen. Das Öl riecht nämlich nicht nur sehr stark, sondern sorgt dafür, dass der Marder nach einer gewissen Zeit schlechter Luft bekommt.


Geräusche gegen den Marder

In einer ungestörten Umgebung fühlen sich Marder am wohlsten. Ziel ist es also, den Tieren den Aufenthalt so unangenehm wie möglich zu machen. Dazu bieten sich auch Geräusche an. Einfache Windspiele, am besten mehrere verschiedene, werden auf dem Dachboden verteilt, sodass der Eindringling keine Ruhe mehr hat. Die Tiere fühlen sich in ihrem Umfeld schnell gestört, kommen nicht mehr zur Ruhe. Marder werden in der Nacht aktiv, sodass die Tiere tagsüber schlafen. Am wirksamsten ist es also, den Marder am Tag zu stören. Zusätzlich kann ein Radio aufgestellt werden, das laut genug ist, um das Tier zu stören.


Zugänge versperren

Das beste Hausmittel gegen Marder kann nicht helfen, wenn die Tiere weiterhin freien Zugang haben. Alle offenen Stellen, Spalten und Ritze, durch die der Marder eindringen kann, müssen verschlossen werden.

  • Das kann mit einfachen Holzbrettern gemacht werden, wenn es schnell gehen muss.
  • Weiterhin eignet sich Draht, um den Marder fernzuhalten. Draht kann zusätzlich noch mit einer für den Marder abstoßenden Duftmarke versehen werden.
  • Dazu taucht man ein Tuch in Essig und stopft es zwischen den Draht.
  • Frühere Einschlupflöcher, die bereits geschlossen wurden, können ebenfalls mit einem Essigtuch präpariert werden.
  • Bevor die Zugänge versperrt werden, muss man sich jedoch sicher sein, dass der Marder das Haus verlassen hat. Im schlimmsten Fall sperrt man sich den Feind sonst in den eigenen vier Wänden ein.

Lichtquellen schaffen

Lichterkette

Lichterkette

Alles, was den Marder aus der Ruhe bringt und in seinem natürlichen Alltag nicht vorkommt, kann als Hausmittel zur Abwehr helfen. Dazu gehören auch Lichtquellen, die ihn stören. Am besten eignen sich alte CDs und DVDS, die auf dem Dachboden an Schnüren aufgehangen werden. Eine gute Lichtquelle zum Anstrahlen sind alte Lichterketten. Alternativ eignen sich auch kleine Schreibtischlampe. CDs und DVDs reflektieren das Licht und blenden den Marder immer wieder.


Hausmittel miteinander kombinieren

Viele Hausmittel, die gezielt gegen den Marder eingesetzt werden, können miteinander kombiniert werden. Besonders gut geht das bei Düften. Ein WC-Stein, der einfach in den Motorraum gehangen wird, kann sehr gut mit einem anderen Geruch kombiniert werden. Als zusätzlicher Schutz dient hier eine mit Essig getränkte Pappe, die als Schutz vorne unter das Auto gelegt wird.

Befinden sich Straßenlaternen oder andere Lichtquellen in der Nähe, können auch diese genutzt werden. Alles, was das Licht reflektiert, ist gut geeignet, um die ungebetenen Tiere fernzuhalten. Durchsichtige und mit Wasser gefüllte Flaschen oder sogenannte Katzenaugen, die man einfach verteilen und mit Draht leicht anbringen kann, erschrecken den Marder ebenfalls.


Mardergerüche entfernen

Wie viele andere Tiere markieren auch Marder ihr Revier mit dem eigenen Geruch. Bei der Abwehr ist es daher wichtig, den Mardergeruch zu entfernen. Zum einen geht das mit einer gründlichen Reinigung (Hausputz oder Motorwäsche), zum anderen kann der Duft mit einem anderen überdeckt werden. Dabei lassen sich in der Regel jedoch nicht wirklich alle Duftmarken des Tieres ausschalten.

 
Essig ist aber ein gutes Mittel, um Gerüche zu überdecken. Verfliegt der Essig, dann verfliegt dabei auch der größte Duftanteil des Marders. Am besten wird solch eine Reinigung mehrmals wiederholt, und gleichzeitig eines oder mehrere der Hausmittel gegen den Marder eingesetzt.