Bettwanzen bekämpfen

Bekannt sind die kleinen Tierchen auch als Hauswanze. Sie gehören der Familie der Plattwanzen an und siedeln sich als Parasit in den Schlafplätzen von Menschen, seltener bei Tieren, an. Dort ernähren sie sich vom Blut der Menschen, wodurch sich auch das durch die Stiche hervorgerufene Krankheitsbild ergibt. Ähnlich wie Flöhe, sind auch Bettwanzen sogenannte Blutsauger. Siehe Ungeziefer im Bett. Der Speichel der Parasiten kann bei vielen Menschen einen starken Juckreiz auslösen. Die Parasiten lösen aber nicht nur Allergien oder einen Juckreiz aus, sondern können auch verschiedene Krankheiten, wie zum Beispiel Hepatitis B, übertragen.

bettwanze

Bettwanze Bild: Wikipedia CDC/ Harvard University, Photo Credit: Piotr Naskrecki


Wissenswertes zu den Bettwanzen

Bettwanzen lassen sich nicht immer sofort erkennen. In der Regel denkt man an diesen Parasiten erst dann, wenn nach dem Aufstehen Arme oder Beine mit winzig kleinen Wanzenstichen bedeckt sind. Oftmals ist jedoch ein besonderer Geruch wahrzunehmen, der von den Tieren ausgeht. Bettwanzen werden zwischen sechs Monaten und einem Jahr alt. Hauswanzen sind zähe Parasiten, die auch viele Wochen ohne Nahrung überleben können. Eine weibliche Wanze kann in ihrem Leben bis zu 200 Eier ablegen. Hat man einen Befall mit Wanzen festgestellt, sollte man umgehend mit deren Bekämpfung beginnen.

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Welche Arten gibt es?

Bettwanzen gehören zu den Plattwanzen. Es gibt insgesamt 80 verschiedene Arten weltweit. In der paläarktischen Region sind aber nur zehn davon vertreten. Davon bleiben noch sechs Arten übrig, die in Europa verbreitet sind. In Deutschland handelt es sich in den meisten Fällen um die Cimex lectularius – die Hauswanze.


Woran erkennt man einen Befall?

Bettwanzen sind nachtaktive Tiere. Somit haben sie in den Schlafstätten von Mensch und Tier einen für sich optimalen Ort gefunden. Während der Mensch nachts schläft, wird die Bettwanze aktiv und geht auf Nahrungssuche. Diese Nahrung findet sie in Form von menschlichem oder tierischem Blut.

  • Erste Hinweise auf einen Bettwanzenbefall können also einzelne und juckende Stiche an Armen und Beinen sein. Allerdings liegt zum Beispiel im Sommer die Vermutung nahe, dass es sich um Mückenstiche handelt.
  • Optisch unterscheiden sich die Stiche einer Bettwanze aber deutlich von einem Mückenstich.
  • Die Stichstelle zeichnet sich durch eine Rötung der Haut aus, die in der Regel nicht größer als der kleine Fingernagel ist.
  • Typisch für Wanzenstiche sind sogenannten Wanzenstraßen. Die Tiere stechen, bzw. saugen Blut auf einer fortlaufenden Linie.
  • Lässt sich ein Befall nicht anhand der Stiche feststellen, gibt es auch noch andere Möglichkeiten.
Bettwanzen Stiche

Bettwanzen Stiche

Bettwanzen sondern einen bestimmten Geruch ab. Dieser ist leicht süßlich und lässt sich in der Regel gut und schnell wahrnehmen. Wer schon einmal an Koriander gerochen hat, wird diesen Duft sicherlich wiedererkennen. Hauswanzen setzen in verschiedenen Situationen Gerüche ab. Zum einen tun sie dies, um andere Bettwanzen in der Nähe anzulocken, zum anderen erfolgt das Absetzen von Geruch immer dann, wenn die Bettwanzen unruhig werden oder eine Gefahr droht. Riecht es im Schlafzimmer oder direkt am Bett anders als sonst, und ist dieser Geruch leicht süßlich, kann ein Befall mit Bettwanzen die Ursache sein.

Da Bettwanzen erst während der Nacht aktiv werden, lassen sie sich tagsüber mit dem bloßen Auge kaum erkennen. Dann halten sie sich in kleinen Ritzen und Spalten auf, sodass sie gut geschützt und versteckt sind. Aufgrund der geringen Größe sind sie kaum zu erkennen. Bettwanzen werden zwischen drei und sieben Millimeter groß. Sie haben eine rotbraune bis dunkelbraune Farbe. Auf bunter Bettwäsche oder anderen bunten Gegenständen sind sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Hinzu kommt eine absolut flache Form des Körpers. Dieser Form verdanken die Bettwanzen auch den Namen Papierflunder.

Bettwanzenbisse erkennen

Durch das betäubende Speichelsekret werden Bettwanzenbisse vom Menschen überhaupt nicht bewusst wahrgenommen. Normalerweise führen die Bisse jedoch immer zu Juckreiz und einer Rötung. Oft bereits nach kurzer Zeit, manche Menschen bemerken den Biss aber auch erst später. Bettwanzen machen sich besonders gerne an unbedeckte Körperteile her: Also Beine, Hände, Hals und Gesicht. Lassen sich an diesen Stellen rote, leicht geschwolllene Straßen ausfindig machen, so kann es sich um einen Bettwanzenbiss handeln.

Eventuelle Kotspuren auf dem Bett oder Blutflecken würden dies noch einmal untermauern. Zudem lassen sich häufig Häutungsreste im Bett erkennen. Nicht selten wird auch ein penetrant süßlicher Geruch wahrgenommen, wenn sich blutsaugende Bettwanzen im Schlafzimmer eingenistet haben.


Effektive Mittel gegen Bettwanzen

Bettwanzen sind blutsaugende Parasiten, die möglichst schnell und effektiv bekämpft werden müssen. Denn nicht nur die Vorstellung, mit dem Parasit in einem Bett zu schlafen ist schrecklich. Bett wanzen vermehren sich schnell, können lange ohne Nahrung auskommen und hinterlassen zusätzlich auch ihre Ausscheidungen in der Schlafstätte.

Wurde ein Bettwanzenbefall festgestellt, gibt es verschiedene Mittel und Möglichkeiten, um die Parasiten wieder los zu werden. Dabei muss nicht nur die Schlafstätte, sondern das ganze Zimmer von den kleinen Parasiten befreit und gesäubert werden. Neben dem Schädlingsbekämpfer bietet der Handel viele Mittel zur Schädlingsbekämpfung und speziell zum Vernichten von Bettwanzen an.

Bettwanzenspray

Sprays gegen Bettwanzen lassen sich sehr genau auftragen und wirken sowohl auf kleinen, als auch auf großen Flächen. In der Regel enthalten die Sprays Insektizide, welche die Bettwanzen auf unterschiedliche Weise abtöten können. Einige Stoffe lähmen die Schädlinge sofort, andere hingegen greifen zuerst das Nervensystem der Wanzen an, sodass diese anschließend absterben. Sprays gegen Bettwanzen gibt es in den klassischen Dosen zum Sprühen, in einer Pumpflasche mit Feinzerstäuber oder als sogenannter Fogger.

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  • Im Vergleich zu einem Spray aus der Dose oder Pumpflasche muss man bei der Anwendung von einem Fogger nicht im Zimmer bleiben.
  • Bei einem Fogger handelt es sich ebenfalls um eine Dose, die jedoch mitten im Zimmer platziert und via Knopfdruck aktiviert wird.
  • Über einen gewissen Zeitraum gibt das Produkt sein wirksames Mittel ab, sodass man selbst den Raum beim Vernichten von Bettwanzen verlassen kann.
  • Diese Vernebler werden immer im geschlossenen Zimmer verwendet.
  • Viele enthalten zusätzlich neben den abtötenden Wirkstoffen auch ein Mittel, das als Wachstumshemmer dient und das weitere Reifen von bereits abgelegten Eiern verhindert.

Werden Biozide zur Bekämpfung von Bettwanzen verwendet, sollte man sich immer an die Hinweise auf dem Produkt halten. Die Mittel sollen nicht eingeatmet werden. Es ist daher ratsam, beim Sprühen eine Atemschutzmaske zu tragen. Falls eine mehrmalige Anwendung empfohlen wird, muss diese in dem vorgeschriebenen Abstand durchgeführt werden. Anschließend muss das Zimmer gut gelüftet werden.  Nach einer Bekämpfung mit sogenannten Biozidprodukten muss natürlich noch eine gründliche Reinigung der befallenen Stellen durchgeführt werden.

Bettwanzenfalle

Eine Falle für Bettwanzen eignet sich nicht nur, um diese zu vernichten. Ist man sich nicht sicher, ob sich die kleinen Blutsauger wirklich eingenistet haben, kann eine Falle auch genutzt werden, um sicherzustellen, dass es sich um Bettwanzen handelt und dieser Parasit auch wirklich vorhanden ist. Die Bettwanzenfalle kann unauffällig unter dem Bett und an anderen Stellen platziert werden. Je nachdem, wie hoch der Befall ist, müssen natürlich mehrere dieser Fallen aufgestellt werden. Da Bettwanzen durch Wärme angelockt werden, enthalten Bettwanzenfallen ein kleines Heizelement zum Anlocken.

Laufen die Parasiten, durch die Wärme angezogen, in die Falle, bleiben sie an einer Leimschicht kleben. Sie können sich aus dieser Falle dann nicht mehr befreien. Um die Tiere direkt in der Falle töten zu können, ist auch ein Kontaktinsektizid enthalten. Es tötet gefangene Wanzen in kürzester Zeit ab. Die volle Falle kann dann, ohne dass man mit den einzelnen Wanzen in Berührung kommt, über den Hausmüll entsorgt werden.

Am besten eignet sich die Falle, wenn der Befall nur sehr gering ist. Die Wanzenfalle tötet nur die Parasiten ab, die von alleine in die Falle gehen. Alle anderen Bettwanzen leben weiterhin und auch deren Eier können sich weiter entwickeln. Es kommt also nach der Einentwicklung zu neuen Bettwanzen und der Kreislauf beginnt von vorne. Wer dem Ungeziefer mit Fallen zu Leibe rücken möchte, sollte Fallen längerfristig und in ausreichenden Abständen immer wieder neu aufstellen. Wurden die Schädlinge schnell entdeckt und handelt es sich um einen kleinen Befall, kann die Bettwanzenfalle auch mit einem Spray gegen Wanzen kombiniert werden.


Bettwanzen von Haus und Wohnung fernhalten

Bettwanzen von Haus und Wohnung fernhalten

Bettwanzen von Haus und Wohnung fernhalten

Zuerst einmal kann man sich trösten, denn Bettanzen haben absolut gar nicht mit mangelnder Hygiene zu tun. Die kleinen Plagegeister kommen oft durch den Kauf gebrauchter Möbel, wie zum Beispiel Betten, Sofas und Ähnlichem ins Haus. Auch in gebrauchten Teppichen oder alten Bilderrahmen können sie sich verstecken. Am häufigsten schleppt man sich Bettwanzen jedoch auf Reisen ein. Wer ins Ausland reist, sollte besonders vorsichtig sein. Hier können sich Bettwanzen zum Beispiel im eigenen Hotelzimmer befinden. Im Bett oder auf dem Teppich vorhanden, huschen sie schnell in den eigenen Koffer oder in die Taschen der Kleidung. Auf diesem Weg kommen sie oft unbemerkt mit dem Reisegepäck direkt in das eigene Zuhause.

Die beste Möglichkeit, Bettwanzen vorzubeugen, ist also die Augen offen zu halten. Das ist bei den äußerst kleinen Wanzen aber gar nicht so einfach. Es gibt jedoch ein paar gute Hilfsmittel, die beim Vorbeugen hilfreich sind:

  • Dazu gehört ein spezielles Kleiderspray. Dieses Spray enthält den Wirkstoff Permethrin. Mit ihm wird jedoch nicht die Kleidung, sondern der Koffer, Rucksäcke und Taschen eingesprüht.
  • Wer nicht im Hotel übernachtet, sondern lieber im Zelt schläft, kann auch seinen Schlafsack damit behandeln. Hilfreich ist es auch, Kleidung nicht einfach so in den Schrank zu räumen.
  • Werden die Basics vorher in verschließbare Plastikbeutel gepackt, können Bettwanzen gar nicht erst hineingelangen.

Nach dem Urlaub und beim Kauf gebrauchter Gegenstände sollte man ebenfalls auf Nummer sicher gehen. Werden die Urlaubsutensilien zum Beispiel in der Dusch- oder Badewanne ausgepackt, können eventuell vorhandene Wanzen nicht wegkriechen und mit Wasser abgespült werden. Kleinere Gegenstände, die man gebraucht erworben hat, sollten zur Sicherheit auch erst einmal in der Wanne abgestellt und ausgeschüttelt oder ausgeklopft werden.


Bau einer Bettwanzenfalle

Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, kann sich eine Falle für Bettwanzen auch selber bauen. Dazu benötigt man:

Für die Falle:

  • 1 leere PET-Flasche
  • 1 Rolle Küchenkrepp
  • Zucker
  • Hefe
  • 1 Schere oder Küchenmesser
  • Kordel oder Schnur

Für den Lockstoff:

  • 2 Tassen Zucker
  • 1 Liter warmes Leitungswasser
  • ¼ Hefewürfel
  1. Zuerst wird die PET-Flasche oberhalb der Banderole abgeschnitten.
  2. Da die Bettwanzen nicht an der glatten Flasche hochklettern können, wird diese nun mit dem Küchenkrepp umwickelt. Dabei muss das Küchenpapier am oberen Ende etwas überstehen, sodass es noch einige Zentimeter in die Flasche gesteckt werden kann.
  3. Das Ganze wird mit der Kordel um die Flasche herum festgebunden.
  4. Danach wird der Verschluss der Flasche entfernt und das zuvor abgeschnittene Stück nun wie ein Trichter oben in die Flasche gesetzt.
  5. Anschließend wird die Hefe mit dem Wasser gemischt.
  6. Sobald die Mischung schaumig wird, kommt der Zucker dazu.
  7. Hat sich alles gut miteinander vermischt, wird die Flasche zu einem Drittel gefüllt.

Bleibt ein Rest der Lösung übrig, kann dieser im Kühlschrank aufbewahrt werden. Es ist jedoch ratsam, mehrere Fallen aufzustellen.


Hausmittel gegen Bettwanzen

Es gibt viele Hausmittel, die sich im Kampf gegen Bettwanzen als sehr gut wirksam erwiesen haben. Im Vergleich zu chemischen Bekämpfungsmitteln wirken viele Hausmittel aber nicht so schnell oder die Anwendung muss wiederholt werden. Im Vergleich zu käuflichen Produkten sind die meisten Hausmittel jedoch für die Gesundheit bedenkenlos, was ein großer Vorteil ist. Aber auch bei der Anwendung von einfachen Mitteln gilt, dass Haustiere und insbesondere Kinder, von den Mitteln ferngehalten werden müssen.

Dampfreiniger und Staubsauger: Mit einem Dampfreiniger können die Matratzen sehr gut behandelt werden. Es ist wichtig, die höchste Stufe zu wählen und die Matratzen von beiden Seiten gründlich abzudampfen. Bevor diese wieder in das Bett kommen, muss auch dort gründlich sauber gemacht werden.

Dazu wird das Bett von der Wand abgerückt, der Lattenrost entfernt und der Boden anschließend gründlich abgesaugt. Ebenfalls müssen alle Ritzen und ganz besonders die Fußleisten mit der höchsten Stufe des Staubsaugers abgesaugt werden. Teppiche müssen in der Regel in mehreren Arbeitsgängen gründlich abgesaugt werden. Zusätzlich können einige Tropfen Nelkenöl eine Abtötung der im Teppich vorhanden Wanzen fördern.

Ist die Reinigung beendet, muss der Beutel im Staubsauger unbedingt sofort über die Restmülltonne entsorgt werden. Das Gleiche gilt für einen speziellen Auffangbehälter im Staubsauger. Vorbeugend, falls sich doch noch eine letzte Bettwanze am Leben halten konnte, werden zwei bis drei Tropfen Nelkenöl in den Behälter oder Beutel gegeben.

Bettwanzen am Wandern hindern: Die Wanzen leben nicht nur im Bett, sondern klettern auch auf den Boden und laufen überall umher. Möchte man die Parasiten daran hindern, gelingt dies mit doppelseitigem Klebeband sehr gut und auch sehr zuverlässig. Damit das Klebeband den Boden nicht beschädigt, kann es auf feste Pappe aufgeklebt werden. So präpariert man die Bettumrandung bzw. die Bettfüße, den Bereich der Fußleisten und alle anderen Stellen im Zimmer, die den Bettwanzen Zuflucht bieten könnten. Dazu gehören unter anderem Leerräume zwischen Wand und Schrank oder zwischen Schrank und Boden. Klebestreifen, an denen sich Wanzen angesammelt haben, sollten sofort entfernt werden.

Duftöle gegen Bettwanzen: Lavendelöl hat einen sehr intensiven Geruch und eignet sich daher auch, um Parasiten zu bekämpfen. Um die Matratze weiterhin frei von Bettwanzen zu halten, werden gleichmäßig verteilt einige Tropfen des Öls direkt auf die Matratze gegeben. Die beste Wirkung erzielt man, indem beide Seiten behandelt werden.

Nelkenöl hat nicht nur einen scharfen und starken Geruch, sondern auch eine betäubende Wirkung. Es eignet sich daher optimal als Hausmittel gegen Hauswanzen. Dazu gibt man einfach ein paar Tropfen des Öls auf kleine Teller und stellt diese direkt unter dem Bett auf. Minzöl hat auch einen intensiven und starken Duft, der von Ungeziefer nur sehr schlecht oder gar nicht vertragen wird. Hilfreich sind diese Öle also nicht nur zur Bekämpfung, sondern können anschließend auch als vorbeugende Maßnahme in Betracht kommen.

Hitze gegen Bettwanzen: Alle Textilien, Oberbetten, Decken und Ähnliches gehören anschließend in die Waschmaschine. Für den Transport dorthin müssen sie jedoch in Säcke verpackt werden, damit beim Tragen keine Wanze hinausfallen kann. Am besten eignet sich ein langes Waschprogramm mit Vorwäsche bei mindestens 60 Grad. Wenn möglich kommen die Textilien danach in den Wäschetrockner, der auch die letzte Bettwanze vernichtet. Empfindliche Textilien, wie zum Beispiel Gardinen und Vorhänge können in der Sonne getrocknet werden.

Kälte im Kampf gegen Hauswanzen: Obwohl Bettwanzen robuste Parasiten sind, können sie gewissen Temperaturen nicht standhalten und sterben ab. Kopfkissen, Sofakissen und Bekleidung sollten daher, gut verpackt in einer Plastiktüte, für mindestens drei Tage in der Tiefkühltruhe oder dem Gefrierfach gelagert werden. Diesen Vorgang töten Bettwanzen ebenfalls zuverlässig ab.